Kenzingen Bombach steuert auf 700-Einwohnermarke zu

Bombachs Ortsvorsteher Bruno Jägle (von links) zeichnete die katholische Jugendgruppe Johannes Schneider, Katja Schneider, Matthias Herr, Lena Möller und David Hügle für die 72-Stunden-Aktion aus. Foto: Schnabl Foto: Lahrer Zeitung

Bombach (ws). Ein positives Resümee über Bombach im Jahr 2019 hat Ortsvorsteher Bruno Jägle beim Neujahrsempfang im neu renovierten Rathaussaal gezogen. Zu diesem durfte er zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen Lebens aus Kommunalpolitik, Kirche und Vereinswesen begrüßen.

Jägle sprach über die örtlichen Geschehnisse, setzte die kommunalpolitischen Entscheidungen, aber auch mit globalen Ereignissen in Verbindung. Zudem verkündete er stolz, dass Bombach ist gewachsen: "Wir steuern auf die 700-Einwohnermarke zu."

Die Kommunalwahlen führten 2019 zu einer nahezu Rundum-Erneuerung des Ortschafsrats. 2020 gelte es dringend, notwendige Sanierungen der Infrastruktur anzugehen. Der Zustand mehrerer Straßenzüge genieße dabei Priorität. Der Hochwasserschutz verzögere sich durch andauernd neue behördliche Auflagen. Sukzessiv werde dagegen das Rathausgebäude mit der Erneuerung der Kellerdecke fortgesetzt.

Über den Zustand der Schulbuckhalle werde an verschiedenen Fronten debattiert. Aktuell gebe es eine Grundlagenermittlung der auszuführenden Arbeiten, deren Ergebnis darüber entscheiden werde, ob die Halle saniert oder neu gebaut werde.

Bei der Friedhofsplanung sollen barrierefreie und gut begehbare Wege für ältere Mitbürger erhalten werden, der Spielplatz soll eine Umgestaltung erfahren. Neben vielen kleineren Wünschen regte Jägle noch die Schaffung eines Jugendraumes an.

Zu den vielen Ehrungen des Kenzinger Neujahrsempfangs, von denen fast die Hälfte der Ausgezeichneten Bombacher Bürger gewesen waren, kam beim Neujahrsempfang in Bombach noch eine hinzu. Jägle zeichnete die katholische Jugendgruppe für die Aktion "Uns schickt der Himmel" aus. Sie hatten in einer dreitägigen Aktion der durch Witterung und Vandalismus stark in Mitleidenschaft gezogenen Rammersberghütte einen neuen Anstrich verpasst und beschädigte Teile ausgewechselt. Die dortige Grillstelle bekam einen Betonring verpasst.

Vor dem gemütlichen Umtrunk mit Imbiss nach dem Empfang schilderte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und Landeskunde, Klaus Weber, seine Impressionen während des Bürgerempfangs durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Berliner Schloss Bellevue. Das Staatsministerium hatte ihn aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Leiter und Herausgeber der Buchreihe "Die Pforte" für den Empfang vorgeschlagen. Auch die Dokumentation der Städtepartnerschaft zwischen Kenzingen und dem kroatischen Vinkovci hat Weber erstellt.

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