Kenzingen Ausflug ins Mittelalter

Ein Mittelaltermarkt, althergebrachte Speisen und buntes Treiben in der Stadt mit vielen Schaustellern. Jedes zweite Jahr sorgt das historische Altstadtfest in Kenzingen für gute Stimmung – auch dieses Mal war keine Ausnahme.

Kenzingen. Der historische Markt bot neben dem großen Ritterlager, diverser Musikgruppen und Gaukelei allerhand Programm. Dort wurden verschiedene Waren wie Leder, Schmuck, Hölzer und Seifen angeboten. Sämtliche Vereine waren vertreten und boten den Besuchern allerlei kulinarischen Gaumenschmaus.

Die Eröffnungsfeier am Freitag vergangene Woche wurde eingeleitet durch den musikalischen Stadtmarsch der Stadtkapelle Kenzingen. Bürgermeister Matthias Guderjan sprach im mittelalterlichen Gewand die Willkommensworte.

Die Temperaturen waren angenehm und die Stimmung ausgelassen. Rund um das Üsenberger Kreuz blickte man auf liebevoll geschmückte Lauben, die die verschiedensten Spezereien anboten. So erhielt man nicht nur Schweinshaxn und Sauerbraten sondern auch Crêpes, Striebeli und Eis. Auf dem Kirchplatz versammelte sich die Freiburger Schaukampfgruppe "Bunter Haufen" vor einer Feuerstelle und detailgetreuen Waffennachbauten. Man erzählte sich Geschichten aus dem Mittelalter und saß nett beisammen.

Im Märchenzelt Luginsland lockte der Geschichtenerzähler Kabus, der spannende Märchen aus dem Mittelalter lebendig vortrug. Aus Prag war die Musikgruppe Krless erschienen und trug, passend zum Fest, mittelalterliche Gesänge vor. Aber auch die kleine Waffenkunde, ein Kinderritterturnier oder die Zaubershow ließen Kinder ins Staunen geraten.

Auch Freunde aus der kroatischen Partnerstadt Vinkovci waren angereist und führten mit ihrer Tanz- und Gesangsgruppe Lisinki traditionelle Tänze vor. Ein besonderes Spektakel bot die erstmals auf dem Altstadtfest vorgeführte abendliche Laser-Lichtshow unter dem Motto "Das Spiel mit dem Feuer damals und heute". Sie beinhaltete spannende Kunststücke mit und um das Feuer.

Bei der Stadt Kenzingen ist man mit dem Altstadtfest zufrieden. "Trotz Baustelle hat diese Veranstaltung wunderbar geklappt. Das Festgelände war kaum eingeschränkt. Die Musiker und Künstler haben von allen Seiten großen Zuspruch und Lob erfahren. Dass sie auf zwei Bühnen, im Lager und in den Feststraßen unterwegs waren, hat man gemerkt und gesehen", resümierte Tamara Ortmann vom Stadtmarketing.

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