Odenheims Ortsvorsteher Gerd Rinck und der MV-Vorsitzende Christian Stier berichteten von dem markanten Wahrzeichen im Ortskern ihres 3800-Seelen-Dorfs. Die Statue des "Linsabauchs" (Linsenbauch) hat ihren Ursprung zu Zeiten der Zehntabgaben ans Kloster, als Bauern die Gerste bei der Aussaat mit abgabebefreitem Linsensamen "verunreinigten". Die Ernten waren gut und reichlich, wovon heute noch stattliche Herren zeugen – einige Musiker präsentierten stolz ihre Bäuche, als von den Linsen gesprochen wurde. Eine Miniaturausgabe der Statue erhielt MK-Vorsitzender Philipp Köbele als Präsent.