Kappel-Grafenhausen Seit 1997 wird in Kappel jedes Jahr Gutes getan

Eines von vielen Angeboten beim "Hock der guten Tat": Kinderschminken Foto: Mutz Foto: Lahrer Zeitung

Kappel (mut). Viel Betrieb hat am Sonntag in der Kappeler Löwenstraße beim "Hock der guten Tat" geherrscht. Während sich der Verkehr durch wechselseitig parkende Autos schlängelte und auf ballspielende Kinder achten musste, gab es im Festzelt auf dem Gelände der Firma Casa Calabrese ein großes Angebot an Speisen und Getränken – alles für einen guten Zweck.

Bürgermeister und Schirmherr Jochen Paleit eröffnete das Fest, das seit 1997 gefeiert wird. Ins Leben gerufen haben es Josef Junele und Willi Löffel. Etwa 40 bis 50 ehrenamtliche Helfer von vielen Gruppierungen ließen sich für den guten Zweck einbinden. Federführend im Organisationsteam waren Silvia Sahl, Antje Schaub und Franco Calabrese.

"Die Helfer sind mit viel Spaß und Freude dabei", sagte Günter Schilli, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Kappel. Gemeinde, Kirche, Firmen und Privatpersonen unterstützen die Aktion. Die Kuchen zum Mittagskaffee werden ebenfalls gespendet. Der neu gegründete Förderverein des katholischen Kindergartens "Kakika" erfreute die Jüngsten mit Kinderschminken und einem Luftballonwettbewerb, bei dem es eine Fahrt mit einem Heißluftballon zu gewinnen gab. Der Verein besteht seit rund vier Wochen und unterstützt die Kita St. Cyprian und Justina in Kappel personell, materiell und finanziell. Der junge Verein profitiert in diesem Jahr vom "Hock der guten Tat". Mit dem Geld soll ein dringend benötigtes Sonnensegel für den Kindergarten zum Preis von rund 9000 Euro angeschafft werden.

Eine weitere Spende geht an das Elternhaus des Fördervereins der Kinderklinik in Freiburg. Dort können Eltern schwerkranker Kinder in direkter Nähe zum Kind übernachten. Der Verein ist auf Spendengelder angewiesen, um das Angebot dauerhaft aufrecht erhalten zu können.

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