Kappel-Grafenhausen Grafenhausen auf Jakobus’­ Spuren

Der Kinderchor unter der Leitung von Ursula Wieber untermalte den Festgottesdienst musikalisch. Foto: Rest Foto: Lahrer Zeitung

Kappel-Grafenhausen (rre). Mit Kreuz und Fahnen ist am Sonntag eine große Schar Ministranten, gefolgt von der Gemeindereferentin Antonia Hugenschmidt, Pastoralreferentin Jeremia Kraus und Pfarrer Michael Gartner in die Pfarrkirche eingezogen. Anlass war das Patrozinium der Pfarrgemeinde Grafenhausen, deren Kirche dem heiligen Jakobus geweiht ist.

Unter den Klängen der Orgel, gespielt von Daniel Kurz, sangen die Gottesdienstbesucher das Jakobuslied. In einem Dialog wurde Jakobus’ Erkennungszeichen, die Muschel, die viele Pilger auf dem Jakobsweg mit sich tragen, von Hugenschmidt und Kraus erklärt. "Jakobus zählte zu den drei Jüngern, die Jesus am nächsten standen", so Pfarrer Gartner in der Festpredigt. In Grafenhausen könne man stolz sein. Der Jakobsweg führe am Ort vorbei, sodass jeder die Möglichkeit habe, darauf zu wandern, wenn auch nur ein kleines Stück.

Zur Gabenbereitung sang der Kinderchor "Wir decken den Tisch" und der Kirchenchor sang die neu einstudierte "Missa brevis in C" von Robert Jones. Chorleiterin Ursula Wieber hatte es mit ihrer Liedauswahl einmal mehr bestens verstanden, dem Patrozinium einen festlichen Rahmen zu geben.

Im Anschluss lud die Pfarrgemeinde zu einem Stehempfang neben der Kirche ein, wo auf einem kleinen Flohmarkt Bücher angeboten wurden.

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