Kappel-Grafenhausen Besucher strömen auf den Pausenhof

Graffiti sprayen – und zwar ganz legal – kam bei Jung und Alt sehr gut an. Foto: Schule Foto: Lahrer Zeitung

Grafenhausen (mm). Nicht nur die Sonne hat für einen fulminanten Besucherzustrom zum Frühlingsfest der Ferdinand-Ruska-Schule gesorgt. Dahin lockten auch zahlreiche Spiele-Stationen im Freien und Bewirtung im Pausenhof. Zum Einstieg moderierte Rektorin Maria Guth ein buntes Schülerprogramm in der benachbarten Mehrzweckhalle.

 

15 Schulanfänger hatten einen herzigen Gruppentanz einstudiert, die erste Klasse einen zum Thema "Halt dich fit", die dritte einen Hip-Hop-Tanz. Schüler der vierten bis siebten Klasse, von der Theater-AG, präsentierten sich mit einem besonders dynamischen Zeitsprung-Tanz. Die zweite Klasse steuerte gemeinsam ein Gedicht über eine Katze als verhindertem Vogelräuber bei, die sechste eines zum Frühling.

Auch musikalische Beiträge durften nicht fehlen, ob "Ich lieb’ den Frühling" oder das Lied "Lieblingsmensch" von der Fünften mit drei jungen Solistinnen, schließlich auch die Schülerband samt weiteren jungen Sängern. Vorgestellt wurde auch ein von Schülern selbst gestaltetes T-Shirt mit dem Aufdruck "GeMeinSam" unter einer Grafik der Ruster Stammschule.

Alles Weitere spielte sich auf dem Schulgelände ab. Schon Erstklässler hatten sich mit einem Barfuß-Parcours engagiert. Bei anderen Grundschulklassen waren Dosenwerfen, Eierlauf, Sackhüpfen, Schlangenschnappen, Wurfballspiel oder Gummistiefel-Weitwurf geboten, andernorts konnte Kräutersalz zusammengemixt oder per Spraydose eine Wand gestaltet werden. Besonders spannend: eine Schaumkuss- Schleuder, per Ball-Zielwurf auszulösen. Nebenher bot der Musikverein an, diverse In­strumente auszuprobieren.

Kinder und Jugendliche hatten einen Heidenspaß, während sich Eltern sowie Omas und Opas am Stand des Fördervereins mit Getränken, Schnitzelweck und Grillwurst versorgten. Der Nachwuchs bevorzugte eher Pommes und Waffeln.

Tombola und Bücherflohmarkt nebst Seifenverkauf des Fördervereins sorgten für weitere Festeinnahmen, allesamt für schulische Projekte vorgesehen. Und in der provisorischen Container-Mensa besserte die Klasse sieben mit Kaffee und Kuchen ihre Kasse extra auf – für einen Schullandheimaufenthalt.

  • Bewertung
    0