Ichenheim Weltcup-Reiter messen sich im Ried

Alexander Schill vom RV Ichenheim ist bei den Ichenheim Classics dabei. Er gewann den großen Preis von Neuried schon zweimal.Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

Die Ichenheim Classics gehen in ihr zweites Wochenende und damit dem Höhepunkt entgegen. Springreiter aus dem ganzen Land kommen ins Ried um sich in 19 Prüfungen zu messen.

In familiärer Atmosphäre kommen auf der idyllischen Waldreitanlage Nationenpreisreiter, Gewinner von Weltcup-Springen und auch erfolgreiche Reiter aus ganz Baden-Württemberg zusammen. Über vier Tage starten Prüfungen der Klassen A bis S*** und auch die neuen Südbadischen Reiter werden ermittelt. Dabei dürfen auch 750 Zuschauer pro Tag mit dabei sein, die sich – wie es sich bereits am vergangenen Wochenende bewährt hat - registrieren lassen und an die Hygienevorschriften halten müssen.

Bodenverhältnisse und Organisation werden besonders geschätzt

Die hohe eingegangene Zahl der Nennungen ist ein Beweis für die Beliebtheit des "Ichenheim Classics" weit über die Landesgrenzen hinaus und macht es erforderlich, dass die sehr gut besetzten Wettbewerbe bereits am heutigen Donnerstag um 9 Uhr beginnen. Die meisten Teilnehmer waren schon häufig in Ichenheim am Start und schätzen die optimalen Bodenverhältnisse und die reibungslose Organisation. Genannt haben unter anderem Niklas Krieg, der bereits Weltcup-Springen gewann, Nationenpreisreiter Hans Dieter Dreher, mehrfacher Gewinner des Großen Preises von Ichenheim, aber auch der Bulgare Rossen Raytchew, der sich vor wenigen Wochen die Hauptprüfung beim Late-Entry Turnier sicherte, der stark reitende Syrer Mohamad Mogheet Alshehahab, oder auch Rebecca Hotz, die in diesem Jahr schon mehrfach S-Siege holte und international für die Schweiz startet. Sie lebt aber, wie Rytchev und Alshehahab in Baden-Württemberg und alle drei starten für hier ansässige Vereine.

Die Springreiter aus der Region werden ihnen jedoch Paroli bieten: Alexander Schill vom gastgebenden RV Ichenheim, der schon 2017 und 2019 den Großen Preis von Neuried gewann, der mehrfache Landesmeister Timo Beck aus Kehl und seine Frau Julia sowie die zuletzt sehr erfolgreichen Tobias Schwarz aus Lahr und Jochen Teufel aus Altenheim sind dabei. Außerdem sind noch viele weitere routinierte Reiter am Start, sodass mit spannenden Wettbewerben zu rechnen ist.

Viele der Teilnehmer haben auch ihre Nachwuchspferde mitgebracht, mit denen sie sich bei den Classics für das bundesweit wichtigste Turnier für Nachwuchspferde, die Bundeschampionate, qualifizieren können.

Großer Preis von Neuried als Höhepunkt am Sonntag

Um 14 Uhr steht am Donnerstag die Spezial-Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S* an. Von Freitag, 18. Juni bis Sonntag, 20. Juni, beginnen die Springprüfungen bereits um 8.30 Uhr. Sportliche Leckerbissen sind am Freitag um 14 Uhr die Springprüfung der Klasse S** und am Samstag um 12.15 Uhr die Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S*. Anspruchsvollste Springprüfung des Turnieres und sportlicher Höhepunkt ist am Sonntag um 14.45 Uhr die Springprüfung der Klasse S***, der Große Preis von Neuried. Zuvor werden die Südbadischen Meister geehrt, die in vier Altersklassen in jeweils zwei Qualifikationsprüfungen während des Turnieres ermittelt wurden.

Für die Teilnehmer, ihre Begleitpersonen und die Zuschauer gelten die aktuellen Corona-Hygieneregeln. 750 Zuschauer sind pro Tag bei Sportveranstaltungen im Freien erlaubt. Die Besucher müssen sich jedoch bei ihrer Ankunft registrieren lassen, wobei sie ein Armband erhalten. Das ermöglicht ihnen dann den Zutritt in den Gastronomiebereich des Turnieres, wo zahlreiche Spezialitäten angeboten werden.

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