Ichenheim Neurieder SG bangt um den Anschluss

Für die SG Ichenheim/Altenheim (in rot, hier gegen den FSV Seelbach) lief die Saison bislang bescheiden. Gegen die Reserve vom SC Lahr soll nun eine Trendwende gelingen.Foto: Heck Foto: Lahrer Zeitung

Die neue SG Ichenheim/Altenheim lechzt weiterhin nach ihren ersten Punkten. Gegen die Lahrer Reserve soll es nun endlich klappen. Derweil steht der SV Rust in Renchen vor einer schweren Aufgabe und Seelbach will die perfekte Serie fortsetzen.

(mel). Bezirksliga: SG Ichenheim/Altenheim – SC Lahr II (Sonntag, 15 Uhr). Die Gastgeber stehen nach drei Spieltagen ohne Punkte und 2:9 Gegentoren bereits mit dem Rücken zur Wand. Durchhalteparolen verpuffen mit jedem weiteren Negativerlebnis. Gegen den FSV Seelbach spielte die Mannschaft phasenweise auf Augenhöhe, machte aber immer wieder Fehler im Aufbau und lud den Gegner quasi ein. "Da läuft man dann immer der Musik hinterher. Und diese Fehler, die wir schnellstens abstellen müssen, machen wir fast in jedem Spiel", fordert SG-Trainer Christian Thau. Wermutstropfen gegen Seelbach war dann noch die schwere Verletzung von Moritz Lieb, der wohl für den Rest der Vorrunde ausfällt.

Hinten macht die SG zu viele Fehler und vorne fehlt schlichtweg der Knipser im Sturmzentrum. "Man sieht es an unserem Torverhältnis. Nach drei Spielen erst zwei Tore und davon ein Elfmeter spricht Bände. Dennoch versuchen wir alles, um gegen Lahr zu punkten. Wir müssen langsam in die Gänge kommen, wenn wir nicht schon frühzeitig den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld aus den Augen verlieren wollen", so Thau. (mel). SV Renchen – SV Rust (Sonntag, 15 Uhr). Eine echte Hausnummer wartet auf den SV Rust, der mit Rückenwind ins Renchtal zum Tabellenzweiten reist. Die Blauweißen stoppten nach zwei Niederlagen in Folge den freien Fall. Nach dem ersten "Dreier" in dieser noch jungen Saison war Durchatmen bei Spielertrainer Florian Ey angesagt.

"Wir hatten gegen Unterharmersbach die erste Viertelstunde verschlafen, aber haben dennoch sehr schöne Tore herausgespielt. Renchen hatte einen sehr guten Start und war letzte Saison die Überraschung als Aufsteiger", sagt Ey. Die einzige Niederlage der Mannschaft um den erfahrenen Trainer Dieter Schindler war bislang das 0:1 vor heimischen Publikum gegen den SV Oberschopfheim. "Ich hoffe, dass wir durch den ersten Sieg wieder genügend Selbstvertrauen getankt haben und mit Rückenwind in die Partie beim SV Renchen gehen. Wenngleich die Liga recht ausgeglichen scheint, abgesehen vom FSV Seelbach, der derzeit die Liga mit vier Siegen anführt. Aber sonst kann jeder jeden schlagen. Zumindest mit einem Teilerfolg wollen wir die Heimreise antreten", fordert der Ruster Coach.

Der Trainer hat personell wieder alle Optionen. "Es sieht gut aus und ich kann aus dem Vollen schöpfen", freut sich Ey. (lüb). FSV Seelbach – Zeller FV (Sonntag, 15 Uhr). Für den FSV Seelbach läuft die Saison bislang bei vier Siegen in Serie nahezu perfekt. "Es gibt zwar immer etwas zu meckern, aber das wäre Meckern auf hohem Niveau. Deshalb mecker ich nicht", sagt FSV-Coach Markus Höpfner. Trotz der klaren Ausgangssituation – der Zeller FV reist nur mit bislang einem Saisonsieg im Gepäck nach Seelbach – sieht Höpfner die Gäste nicht als Außenseiter an. "Sie haben mit Danny Singrin einen sehr guten Coach und mit Fabian Herrmann eine richtige Waffe im Sturm", lobt der FSV-Trainer. "Diese Waffe müssen wir in den Griff bekommen."

Den Seelbachern steht für dieses Unterfangen fast das ganze Personal zur Verfügung. Nur Philipp Schwörer fehlt verletzungsbedingt. "Vermutlich fällt er mit einer Zerrung noch zwei Wochen aus", bedauert Höpfner. (lüb). SG Freistett/Rheinbischofsheim – SV Oberschopfheim (Samstag, 16 Uhr). Beide Teams gehen formstark in ihr Duell. Die Hausherren feierten nach einem Fehlstart zuletzt zwei Siege am Stück und der SVO baut gar auf eine Serie von drei "Dreiern" in Folge auf. Nicht nur die längere Siegesserie sondern auch die Tabellenplatzierung spricht für die Oberschopfheimer, wenn der Achte auf den Dritten im Ranking trifft. (lüb). FV Sulz – VfR Willstätt (Sonntag, 15 Uhr). Geht der Blick weiter nach unten oder kann das Augenmerk auf höhere Tabellenregionen gerichtet werden? Diese Frage soll im Duell der Tabellennachbarn, Sulz rangiert auf Platz elf und Willstätt ist zwölfter, geklärt werden. Beide Mannschaften verloren zuletzt und wollen die verlorene Form wiederfinden.

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