Hornberg Viertklässler feiern ihren Abschied

Stolz zeigten die 14 Knaben und Mädchen der Klassen 4 a und 4 b ihre Preise und Belobigungen, die sie von Bürgermeisterstellvertreter Fritz Wöhrle (hinten, rechts) und ihren Lehrerinnen (hinten von links) Anja-Simone Strittmatter (4 b) und Jasmin Kaiser (4 a) erhielten. Foto: Becker Foto: Schwarzwälder Bote

Für 25 Jungen und acht Mädchen ist am Dienstag ihre Zeit an der Wilhelm-Hausenstein-Schule Hornberg vorbeigegangen. Das Ende ihrer vierjährigen Grundschulzeit feierten die Kinder der Klassen 4 a und 4 b mit ihren Lehrern, Eltern und Großeltern.

Hornberg. "A bissle uffgregt" waren die 33 Schüler bei der kleinen Feierstunde schon, denn die Spannung hatte sie alle ergriffen. Keiner von ihnen kannte nämlich im Vorfeld seine Zeugnisnoten.

Zunächst wurden die Kinder jedoch eine Weile auf die Folter gespannt, denn zuerst erfreute ein kleines Programm die Anwesenden. "Mit Vorhang auf" eröffnete die Bläsergruppe unter der Leitung von Stadtkapellmeister Walter Böcherer die Feier. In ihrer Begrüßung hieß die Klassenlehrerin der 4 b, Anja-Simone Strittmatter, Bürgermeisterstellvertreter Fritz Wöhrle willkommen. Zur Feier kamen auch die beiden Ortsvorsteher Gottfried Bühler aus Reichenbach und Ortsvorsteher Bernhard Dold aus Niederwasser.

"Jetzt habt ihr eure Grundschulzeit geschafft, aber es geht weiter", leitete Lehrerin Strittmatter ihre kurze Ansprache ein. Ihren Schützlingen gab sie die besten Wünsche für eine weiterhin erfolgreiche Zeit auf den weiterführenden Schulen mit auf den Weg.

"Die beschriebenen Seiten eurer Grundschulbücher werden nun geschlossen und die weißen Seiten in eurem zukünftigen Schul- und Privatleben werden erst noch beschrieben", stellte die Klassenlehrerin 4 a, Jasmin Kaiser, in ihren Abschiedsworten fest. Mit einem kurzen Rückblick rief sie nochmals die Unterrichtsstunden, die Projekte, die Ausflüge und die verschiedenen Unternehmungen während der vier Jahre in Erinnerung.

Seine eigene Schulzeit verglich Bürgermeisterstellvertreter Wöhrle mit der Gegenwart. Da habe sich doch vieles geändert, vor allem die Zahl der Kinder in einer Klasse. Damals waren es mehr als 30 Schüler, heute sind gerade mal in beiden Klassen soviele. Seitens der Stadt wünschte auch er den Jungen und Mädchen zuerst einmal schöne Ferien und dann einen guten Start in der neuen Schule. Die Wihelm-Hausenstein-Schule wird dies allerdings nicht sein, denn sie ist mit dem neuen Schuljahr nur noch eine Grundschule ohne angegliederte Werkrealschule.

Jeder Schüler bekam für seinen musikalischen Beitrag, gesungen oder mit langen Kunststoffröhren, auch "Boomwhackers" genannt, begleitet, den verdienten Beifall des Publikums. Mit der Verleihung der Preise, Belobigungen und Sozialpreise durch Wöhrle und Lehrerin Strittmatter wurde die Feierstunde beendet.

Danach begaben sich die Viertklässler noch ein letztes Mal zum Empfang ihrer Zeugnisse in ihre bisherigen Klassenzimmer, bevor es in die wohlverdienten Sommerferien ging.

Bei einer Feierstunde wurden insgesamt 20 Preise und Belobigungen an 14 Schüler der beiden vierten Klassen ausgegeben.

Klasse 4 a: 14 Jungen und drei Mädchen, Klassenlehrerin Jasmin Kaiser.

Preise erhielten: Noah Seemann (Klassenpreis), Tobias Brüstle, Marco Schultheiß, Alisa Lauble und Doreen Schondelmaier.

Belobigungen bekamen: Simon Heizmann, Jonas-Wittawatt Hoff, Moritz Mielke. Klasse 4 b: Elf Jungen, fünf Mädchen, Klassenlehrerin Anja-Simone Strittmaier

Preise erhielten: Klassenpreis Emil Anton Ketterer, Kimi Dominik Brugger, Ronja Bähr und Lisa Dold.

Eine Belobigung bekam: Lea Amelie Architrave.

Preise und Belobigungen für beispielhaftes Sozialverhalten im Sinne der Wertvorstellungen der Wilhelm-Hausenstein-Schule erhielten:

Preis 4 b: Damir Bosnjak

Belobigungen 4 a: Simon Heinzmann, Jonas Hoff, Noah Seemann, Doreen Schondelmaier

Belobigungen 4 b: Ronja Bähr, Lisa Dold

Die Schüler erhielten Urkunden und Buchgutscheine.