Hornberg Stadt zeigt sich von schönster Seite

Hornberg - Wenn die Hornberger feiern, hat auch das Wetter ein Einsehen. Bis auf einen kurzen Schauer um die Mittagszeit hat sich die Stadt am Sonntag von ihrer schönsten Seite präsentiert.

 

Sehr gut besucht war der ökumenische Gottesdienst am Sonntagvormittag auf dem Bärenplatz. Musikalisch festlich umrahmt vom evangelischen Posaunenchor, sangen und beteten die Gläubigen mit dem evangelischen Pfarrer Thomas Krenz und Pfarrer Christoph Nobs, Pfarradministrator in der Seelsorgeeinheit Hausach-Hornberg. Schon früh hatten die Landsknechte des Historischen Vereins ihr Lager in Höhe der Stadtbrücke aufgeschlagen und beantworteten gerne den ganzen Tag Fragen zur weltbekannten Geschichte vom Hornberger Schießen.

Auch der Motor-Sport-Club (MSC) Hornberg gab mit seinen drei Trial-Vorführungen auf dem Traubenplatz mehrere Gelegenheiten, die spektakuläre Show zu verfolgen. "Wir trainieren sonst in Kiesgruben und Steinbrüchen", warb Moderator Michael Götz um Verständnis, wenn nicht gleich jeder Sprung über die Paletten klappte. Seine Sorge war unbegründet, denn die Jungs machten ihre Sache sehr gut und ernteten begeisterten Applaus. Das galt auch für die nachfolgenden Radsportler, deren Vorführungen von Heino Thanheiser erläutert wurden.

Erstmals hatten die Organisatoren mit der "Städtlebühne" eine drittes Podium in der Flaniermeile installiert, auf der die Band Skyline unterhielt und auch weitere Aktionen tagsüber geboten waren.

Nicht nur musikalisch gab es ein breites Spektrum für die Besucher des Stadtfestes. Kulinarisches lockte an allen Ecken und Enden und bot für jeden Geschmack etwas.

Ab Mittags konnten sich die Kinder beim Roten Kreuz gruselige Verletzungen schminken lassen und ihre Eltern damit erschrecken. Im Rettungswagen wartete ein riesiger Teddy auf das Verarzten seiner Blessuren. Der Blaulichttag des DRK zog viele Besucher an, die sich unter anderem über den neuen Einsatzwagen des Ortsvereins Hornberg-Gutach informierten. Ganz Mutige wagten sich auf die Feuerwehr-Drehleiter und konnten somit das Treiben in der Innenstadt von oben begutachten.

Viele Familien machten im Kinderland in der Werderstraße. Dort boten die jüngeren Besucher beim Kinderflohmarkt ihre Schätze an. An verschiedenen Spielstationen genossen Kinder und ihre Eltern das große Angebot, staunten mit großen Augen über Seifenblasen, ließen sich bunt schminken oder sausten lachend auf Getränkekisten kleine Rampen runter.

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Immer wieder fielen in der Menge auch Straßenkünstler auf, die auf hohen Stelzen durch die Innenstadt gingen. Nicht zu übersehen war letztlich auch die ausgezeichnete Stimmung unter den vielen Hornberger und den Gästen von außerhalb, die sich über den Verlauf des zweitägigen Stadtfestes freuten.

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