Hornberg Sechs spannende Wochen sind vorbei

Die Narrenzunft Hornberg unternahm mit den Kindern unter dem Motto "Gässle, Bächle und Freiburg Münster" eine Fahrt zur und eine Führung durch die Universitätsstadt. Foto: Narrenzunft Foto: Schwarzwälder Bote

Tennis, Stadttouren oder Mini-WCs – in den Sommferien haben rund 200 Kinder am Ferienprogramm der Stadt Hornberg teilgenommen. Vereine, Betriebe und weitere Einrichtungen sorgten für sechseinhalb abwechslungsreiche Wochen.

Hornberg. Einen Bericht der Narrenzunft hat der Schwabo zum Anlass genommen, einen Rückblick auf die "großen Ferien" zu werfen.

Das boten die Veranstalter: Verschiedene Hornberger Vereine oder Betriebe sorgten während des Sommers für viel Abwechslung. Insgesamt gab es 19 Aktionen. So bot der TC GW Hornberg beispielsweise ein Schnuppertraining an, bei dem die Kinder spielerisch an den Tennissport herangeführt wurden. Sportlich ging es auch bei der Schützengesellschaft zu: Deren Mitglieder brachten den Kinder den Schießsport näher. Die jungen Nachwuchsschützen lernten dabei das Luftgewehr- und Bogenschießen kennen.

Der DRK Ortsverein Hornberg-Gutach brachte den Ferienkindern Grundkenntnisse in der Ersten Hilfe beim "Bärenhospital" bei. Eine Kinderstadt bauten sich die jungen Hornberger in den vergangenen Tagen mit dem Christlichen Verein Junger Menschen auf dem Unterschembachhof auf. Weitere Angebote standen unter anderem unter dem Motto "Ran ans runde Leder", "Arbeiten am Bienenvolk" oder "Spiel und Spaß mit der Feuerwehr".

Das unternahm die Narrenzunft: Unter dem Motto "Gässle, Bächle und Freiburger Münster" hat sich beispielsweise die Narrenzunft am Hornberger Ferienprogramm beteiligt. Vom Schulhof aus fuhr die Gruppe mit einem Kleinbus nach Freiburg, berichtet die Narrenzunft in einer Mitteilung.

Dort angekommen, trafen sich die Teilnehmer mit einer Museumspädagogin beim Historischen Kaufhaus auf dem Münsterplatz. "Den Start der interessanten und kindgerechten Führung bildete das Suchen einiger bizarrer und unheimlicher Wasserspeier am Münster, bevor im Inneren der gotischen Kirche unzählige Fenster näher unter die Lupe genommen wurden", schreiben die Narren. Draußen wurden zwei Sagen zu den berühmten "Bächle" vorgestellt.

Anschließend suchten die Kinder während eines kurzen Rundgangs durch die Stadt in den verwinkelten Gassen die vielen Rheinkieselmosaike, die Handwerksberufe wie Schuhmacher und Bäcker symbolisieren. Den Abschluss der Führung bildete der Besuch der gut erhaltenen Altstadtmauer auf dem Augustinerplatz. Nach einem spendierten Eis ging es zu Fuß zurück zum Parkplatz. Mit einer kleinen Verspätung kamen alle wohlbehalten in Hornberg an, wo die Kinder wieder von ihren Eltern in Empfang genommen wurden. Das ist die Bilanz: Die Koordination und Organisation des Kinderferienprogramms der Stadt Hornberg übernahm die Touristinformation. Wie Leiterin Beate Brohammer auf Anfrage des Schwabo berichtet, war das Angebot während der Sommferien spannend und abwechslungsreich.

An den 19 Veranstaltungen haben rund 200 Kinder teilgenommen. Einige Aktionen waren komplett ausgebucht. "An dieser Stelle wollen wir nochmals ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Vereine, Betriebe und sonstige Anbieter aussprechen", teilt Brohammer mit.

Wie auch in den vergangen Jahren waren das "Mini-Gießen" der Firma Firma Duravit, bei der die Kinder WCs und Waschtische im Miniaturformat anfertigten, und die Aktion "Auf den Spuren der Goldgräber und Mineraliensammler" der Buchenbronner Hexen nach kurzer Anmeldezeit ausgebucht, so die Leiterin der Touristinformation.

Neben dem Kinderprogramm der Stadt gab es auch die Ferienbetreuung der Awo Hornberg (wir berichteten).

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