Hornberg Gute Jugendarbeit macht Hoffnung

Mit 26:0 Punkten stehen die Damen I der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg souverän auf dem ersten Platz, was die sportlichen Erwartungen bei Weitem übertroffen hat.

Allerdings ist der Kader relativ dünn besetzt, weshalb sich die Vereinsverantwortlichen zum Ende der letzten Runde auch für den freiwilligen Sübadenligaabstieg entschieden.

Bei den Damen II der SG HLT sieht es ähnlich aus, so dass noch nicht geklärt ist, wie viele Frauenmannschaften die SG mit welchem Ziel für die nächste Runde ins Rennen schicken werden. Allerdings zeigt sich schon jetzt, dass in der Rückrunde der Saison 19/20 begonnen werden kann die ersten eigenen Jugendspielerinnen einzusetzen. Der weibliche Jugendbereich wurde damals ab den Minis neu gegründet und ab nächstem Jahr ist bis zur B-Jugend jede Altersklasse abgedeckt, was bedeutet, dass zeitnah regelmäßig neue Spielerinnen aus der eigenen Jugend integrieren werden können, weshalb die SG langfristig auf eine positive Entwicklung im Damenhandball blicken kann.

Die SG-Verantwortlichen freuen sich, mit Sven Brugger einen vereinstreuen und hochengagierten Kopf zu haben, der sich ebenso auf die neuen Herausforderungen und Perspektiven freut. Da Brugger nicht nur Trainer, sondern auch Handballkollege, Freund und Teil des Vereinsinventars ist, gibt es über die Zusammenarbeit nur Positives zu berichten.

Auch im Herrenbereich entspricht das Zwischenergebnis der SG HLT den eigenen Vorstellungen. Zuversichtlich und euphorisch hat die Zusammenarbeit mit Jürgen Storz begonnen und alle Erwartungen wurden erfüllt. "Wir wollen keinen Mannschaftstrainer, sondern einen Vereinstrainer", war zu Beginn die Devise. Die Strategie der SG ist langfristig angelegt, wobei es besonders viel Vertrauen und Motivation bedarf, um den aktuellen siebten Tabellenplatz in der Bezirksklasse mit 14:16 Punkten als ersten Schritt auf der Reise zu betrachten.

Gleich mehrere Routiniers haben sich zu Ende der letzten Runde aus der ersten Mannschaft zurückgezogen, so dass eine Verjügung eingeleitet wurde. Des Weiteren wurden die ersten Jugendspieler integriert, wodurch eine komplett neue Mannschaft aufgebaut werden musste, die gute Jugendarbeit trägt also die ersten Früchte, weitere hoffnungsvolle Jugendspieler trainineren bereits bei der "Ersten" mit und werden im nächsten Jahr einen festen Platz im aktiven Bereich einnehmen. Die Vereinsverantwortlichen haben ein "großes Vertrauen in die sportliche Qualität von Storz",

Auf Trainersuche ist die SG allerdings für die Herren II in der Kreisklasse A. Nicky Wingerter entwickelte sich zum Jahreswechsel beruflich weiter und musste von daher sein Traineramt niederlegen. Die erste und zweite Mannschaft trainiert seither zusammen und wird von Interimslösungen bei den Spielen betreut. Die Zusammenlegung hatte jedoch etwas Gutes: Voll besetzte Trainingseinheiten und ein intensiveres Zusammenarbeiten sind das Resultat.

Auch wenn noch einige Baustellen vorhanden sind, blickt die SG mit Freude auf die nächste Runde und führt ihr Wachstum fort, da für nächstes Jahr ein weiteres Team gemeldet wurde, so dass der Verein auf 19 Mannschaften wachsen wird.

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