Hornberg Fußboden erhitzt Gemüter

Um den aktuellen Planungsstand zur Modernisierung der Hornberger Stadthalle ging es in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Es kam zu einer intensiven Diskussion.

Hornberg. Bürgermeister Siegfried Scheffold informierte in einem Gesamtüberblick über die Entwicklungen seit Anfang des Jahres. Auch die Ergebnisse der entsprechenden Sitzungen der gebildeten Arbeitskreise sprach er an. Der Bauantrag einschließlich der in der Zwischenzeit nachgeforderten Unterlagen liege dem Landratsamt zur Entscheidung vor.

Veranstaltungstechnik mit Vereinen abgesprochen

Ausführlich erörterte Scheffold Beleuchtungskonzept, Veranstaltungstechnik, Küchenplanung und stellte Bemusterungen zu unter anderem Deckenbekleidung und der im sanitären Bereich vor. Wie in der jüngsten Arbeitskreissitzung vereinbart worden ist, wurden die Themen Veranstaltungstechnik und Küchenplanung mit den Vertretern der Vereine im Detail durchgesprochen.

"Es wurde lange über das Beleuchtungskonzept diskutiert", meinte Scheffold. Übereinstimmende Zielsetzung sei eine gleichmäßige Ausleuchtung gewesen, die beispielsweise in der Halle mit fünf Reihen zu je vier Leuchten erreicht werden soll.

Der gleiche Anspruch besteht hinsichtlich der gleichmäßigen Schallverteilung durch den Einsatz mehrerer Lautsprechersysteme bei Veranstaltungen.

In der Abstimmung mit den Vereinen habe sich laut Scheffold herauskristallisiert, dass eine Kühlzelle zusätzlich zu den zwei Kühlschränken unabdingbar ist. Weiterhin sei es für die Vereine wichtig gewesen, bei größeren Veranstaltungen eine mobile Theke zur Vergrößerung des Ausgabebereichs zur Verfügung zu haben.

Schutzmatten für große Veranstaltungen sind angedacht

Debatten gab es hinsichtlich des Parketts im Foyer, dessen Praxistauglichkeit Gemeinderat Dieter Müller (SPD) im Hinblick auf große Veranstaltungen wie an der Fastnacht bezweifelte. Er diskutierte mit Architekt Werner Schmid und befürwortete Feinsteinzeug im Eingangsbereich. Müller stellte einen entsprechenden Antrag, der jedoch mehrheitlich abgelehnt wurde. Scheffold konnte die Bedenken Müllers grundsätzlich nachvollziehen und schlug vor, für solche Veranstaltungen entsprechende Schutzmatten anzuschaffen. Aus gestalterischen Gründen sei auch der Arbeitskreis zum Schluss gekommen, am Parkettboden als ganze Einheit festzuhalten, so Bürgermeister Scheffold.

Die Architekten und Fachingenieure wurden beauftragt, die Planungen entsprechend der vorgestellten Grundlagen weiter auszuarbeiten und die Kostenberechnungen zu aktualisieren. Weiterhin ist Architekt Fritz Wöhrle mit der Entwurfsplanung für die Erstellung des Baugesuchs für die Heizzentrale, welche unter anderem die Stadthalle beheizen soll, beauftragt worden.

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