Hornberg Ein Gala-Abend im Storenwald

So dicht wie hier bei "Heidi" dürfen sich die Schauspieler und Tänzer der Hornberger Freilichtbühne in diesem Jahr sicher nicht kommen.Archivfoto: Weimer Foto: Schwarzwälder Bote

"Freilichtträume – Ein Gala-Abend im Storenwald", darauf können sich die Freunde der Hornberger Freilichtbühne freuen. Marvin Polomski, der Regisseur hat dem Schwabo schon vorab Einiges verraten.

Hornberg. Die Organisatoren der Freilichtbühne sind es schon aus dem vergangenen Jahr gewohnt, sich immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen, dass möglichst gut mit den wechselnden Hygienevorschriften zu vereinbaren ist. Zuletzt waren das Aufführungen des "Zickenzirkus", die mit großem organisatorischen Aufwand so sicher wie möglich stattfanden.

Zwölf Schauspieler und ein Tanzensemble

"›Freilichtträume‹, das ist ein offener Titel, da kann man viel hinein interpretieren", so Regisseur Polomski. Musicalfans können sich auf klassische Stücke freuen, die neu einstudiert werden müssen. aber auch auf Titel aus den bereits aufgeführten Familienstücken und den Märchen greift das Ensemble zurück.

Es werde keine richtige Rahmenhandlung geben, erzählt Polomski: "Es wird eher ein Gala-Abend mit einer Moderation, die sich wie ein Roter Faden durch die Aufführung zieht."

Zwölf Sänger und ein Tanzensemble werden die Musical-Melodien präsentieren und Polomski ist sicher, dass so die coronakonformen Abstände eingehalten werden können.

"Jeder kann zunächst für sich üben und dann, falls es wieder möglich ist, wird in kleinen Gruppen geprobt", ist sich der Regisseur sicher. Die geplante Aufführung sei im Vergleich mit den anderen Stücken nicht so probenintensiv, betont er.

Ob es mehr als die geplanten zwei Aufführungen geben wird, kann Polomski noch nicht einschätzen. Das hängt unter anderem davon ab, wie schnell die Tickets ausgebucht sind. Mit dem neuen Ticketsystem kann darauf schnell reagiert werden.

Insgesamt sind für die kommende Saison 25 Aufführungen geplant: zwölfmal das Märchen Schneewittchen, sechsmal das Hornberger Schießen, zweimal die "Freilichtträume" und fünfmal der "Zickenzirkus", zählt Polomski auf. Das ist eine Menge, wenn man bedenkt, dass Ensemble und Techniker zu allen Proben und Aufführungen da sein müssen. Auch die Mitarbeiter für die Küche und die Kasse müssen bei allen Aufführungen helfen. Für das Märchen wird vier Tage am Stück geprobt, erzählt Polomski. Teilweise seien die Schauspieler sechs Tage am Stück auf der Bühne. Das ist nicht immer einfach mit dem beruf zu vereinbaren.

Der Gala-Abend "Freilichtträume" mit Musicalmelodien soll am Wochenende 20. und 21. August auf der Hornberger Freilichtbühne aufgeführt werden. Nähere und immer wieder aktualisierte Informationen, auch zu den anderen geplanten Stücken, gibt es im Netz unter www.freilichtbuehne-hornberg.de.

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