Hornberg Das "Hornberger Schießen" wird nicht aufgeführt

Das "Hornberger Schießen" fällt in diesem Jahr auch aus.Archivfoto: Weimer Foto: Schwarzwälder Bote

Hornberg. Der Historische Verein Hornberg führt in der kommenden Saison auch nicht das traditionelle Volksschauspiel "Das Hornberger Schießen" auf. Das hat Thomas Bossert, Vorsitzender des Historischen Vereins, am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt.

"Wir werden das Hornberger Schießen in 2020 nicht aufführen können. In dem Stück gibt es eine Reihe von Szenen, die mit Sicherheitsabstand oder Maske nur schwer umsetzbar sind – zumindest kurzfristig und ohne ausgiebig zu proben", informiert Bossert in einer E-Mail. Proben sind nach den bisherigen Landesverordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nach wie vor verboten, zumindest für Amateurkulturschaffende, so der Vorsitzende.

Wie geht es jetzt weiter? "Wir prüfen aber weiterhin die Möglichkeit eines Ersatzprogramms, um unseren Theaterfreunden vielleicht in kleinerem Umfang Kultur anbieten zu können. Das ist aber nicht ganz einfach, da die Rahmenbedingungen fluktuieren und teilweise nicht konsistent sind", führt Bossert aus. So wird in den gesetzlichen Bestimmungen beispielsweise zwischen Außengastronomie und Restaurant, zwischen Autokinos und Kinos, jedoch nicht zwischen Saal- und Freilufttheatern unterschieden.

Das berühmte "Hornberger Schießen" aus der Feder von Erwin Leisinger wäre in diesem Jahr in seiner 66. Saison aufgeführt worden. Der Historische Verein Hornberg hat im Vorfeld, bedingt durch den Probenausfall infolge der Corona-Pandemie, bereits sein Abendstück "Der nackte Wahnsinn" und das Familienmusical "Madagascar" absagen müssen.

Wir berichten noch ausführlich.

Weitere Informationen: www.freilichtbuehne-hornberg.de