Hohberg TTSF im Doppelpack in der Badenliga

Die erste und zweite Mannschaft der TTSF Hohberg (hinten, von links): Marcel Neumaier, Henry Müller, Aljoscha Gühr, Jonas Degen, Felix Gühr; (vorne, von links): Raphael Becker, Jonas Löfler, Tom Schaufler, Fabian Gäßler und Andreas Bußhardt. Foto: Huck Foto: Lahrer Zeitung

In der kommenden Saison greifen gleich zwei Mannschaften der TTSF Hohberg in der Badenliga zum Schläger. Doch während es die "Zweite" als Auftsteiger schwer haben dürfte, will die "Erste" ganz oben mitmischen.

Die Tischtennissportfreunde aus Hohberg starten wieder einmal mit einer Konstellation in die neue Saison, die es in dieser Form im Südbadischen auch noch nicht gegeben haben dürfte: Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft werden in der Badenliga aufschlagen. Durch die Meisterschaft der Reserve in der Verbandsliga, die noch aus einer Mischung aus alten Recken und Nachwuchsspielern errungen wurde, kommt es zu diesem ungewöhnlichen, aber erlaubten Aufeinandertreffen.

Allerdings könnte die Zielsetzung nicht unterschiedlicher ausfallen: Während es bei der Reserve nur um den Klassenerhalt gehen kann, traut sich die erste Mannschaft durchaus zu, vorne mitzuspielen. Der von der DJK Offenburg in die Reisengasse gewechselte Raphael Becker gibt sich kämpferisch: "Aus meiner Sicht ist in diesem Jahr alles möglich." Etwas verhaltener äußert sich Mannschaftführer Jonas Degen: "Durch Rapha und Kesha konnten wir den Abgang von Jerromy Löffler zwar mehr als kompensieren, allerdings schläft die Konkurrenz nicht. Neben unserem Team gibt es mit Kleinsteinbach/Singen, Ketsch und Niklashausen gleich drei weitere ambitionierte Teams."

Mit "Kesha" ist der 30-jährige Litauer Kestutis Zeimis gemeint, der für die Ortenauer den Unterschied ausmachen soll. Der ehemalige baltische Meister lebt und arbeitet nun in Offenburg und ist ein weiteres Puzzleteil in den Planungen der TTSF: "Kesha ist mit seiner Erfahrung und seinem ausgeglichenen Wesen genau der richtige Spieler für unsere immer noch sehr junge Mannschaft", so Vorstand Rainer Rudolf. "Er soll als Sparringspartner der Extraklasse, aber auch als Trainer die Nachwuchsspieler auf das nächste Level heben", erläutert Thomas Huck, 2. Vorstand, weiter. Kestutis Zeimis spielt seit zehn Jahren in Deutschland, zuletzt in Magdeburg in der Regionalliga. Der Kontakt kam über den für den Leistungssportbereich zuständigen Trainer Sven Happek zustande: "Für die sehr jungen Spieler wie Marcel Neumaier, der nun an Position 2 aufschlagen wird und Tom Schaufler (Position 4) war es wichtig, einen neuen Impuls zu setzen."

Nachwuchsspieler sollen von Neuzugang lernen

Aber auch alle anderen der vielen Nachwuchsspieler sollen von dem sympathischen Neuzugang profitieren, der nebenbei auch noch ein sehr guter Basketballer ist. Darüber hinaus werden Andreas Bußhardt (Position 3) im mittleren Paarkreuz sowie Felix Gühr (Position 6) das Team komplettieren. Damit stehen den Hohbergern neben diesen sieben Spielern natürlich auch noch alle Akteure aus der Reserve mit Badenliganiveau zur Verfügung. Ein Vorteil, der sich noch auszahlen könnte.

Und so kommt es dann am Sonntag, den 30.September beim ersten Heimspiel zum Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Schulturnhalle in Hofweier. „Anpfiff“ ist um 14 Uhr.

  • Bewertung
    3