Hohberg Nächster Erfolg für TTSF Hohberg

Hohbergs Marcel Neumaier schnupperte im Finale gegen Spitzenspieler Artur Bialek an der Sensation. Foto: Arnold Foto: Lahrer Zeitung

Die TTSF Hohberg haben den zweiten Erfolg innerhalb weniger Wochen eingetütet. Nach dem Oberliga-Aufstieg gelang den Ortenauern ein Sieg bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften für Verbandsklassen.

Die TTSF Hohberg kommen aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Nach dem Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg über die Relegation und dem eigenen 25-jährigem Bestehen konnte nun ein weiterer Erfolg gefeiert werden. Die erste Mannschaft siegte bei den deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen in Gaimersheim (Bayern). Somit dürfen sich die Ortenauer ab sofort als beste Mannschaft unterhalb den Oberligen in Deutschland bezeichnen.

Um sich überhaupt für die DPM zu qualifizieren, wurde zunächst der Pokaltitel auf Bezirksebene zum mittlerweile dritten Mal in Folge gewonnen. Und auch bei der südbadischen Pokalendrunde in Haslach gelang der Titelgewinn.

Im ersten Spiel gegen den SC Parchim kam es direkt zu einer extrem engen Partie. Nach dem ersten Einzeldurchgang lag Hohberg zwar mit 2:1 in Führung, jedoch verloren die Ortenauer dann das Doppel. Am Ende siegten die TTSF dennoch knapp mit 4:3.

Der zweite Turniertag begann mit einem lockeren 4:0-Erfolg über den TTV Burgstädt. Im zweiten Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 drehte Hohberg einen 1:3-Rückstand noch in einen Sieg um und schloss somit die Gruppe als Erster ab.

Im letzten Gruppenspiel am Samstag bekam es der Oberliga-Aufsteiger mit dem VfL Herrenberg zu tun. Hier konnten Kestutis Zeimys, Andreas Bußhardt und Tom Schaufler einen 4:1-Sieg einfahren und somit den Gruppensieg sichern. Im anschließenden Viertelfinalspiel gegen den TuS Germania Schnelsen gelang Tom Schaufler beim knappen 4:3-Erfolg der entscheidende Punkt.

Im Halbfinale hatte Hohberg nur wenig Mühe mit dem TV Refrath. Lediglich das Doppel wurde abgegeben, sodass es am Ende 4:1 für das Team aus der Ortenau stand.

Kestutis Zeimys beweist im Topspiel Nervenstärke

Im Finale bekam man es nun mit dem hessischen Vertreter, dem 1. SC Klarenthal 1968 mit Spitzenspieler Artur Bialek zu tun. Gleich zu Beginn hätte es fast eine kleine Sensation gegeben. Marcel Neumaier zwang Bialek in den Entscheidungssatz, musste sich dort allerdings geschlagen geben. Kestutis Zeimys stellte jedoch schnell den Ausgleich her und Andreas Bußhardt sorgte mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg für die erstmalige Führung. Im Doppel folgte dann die fast schon einkalkulierte Niederlage.

Anschließend kam es zum absoluten Showdown der beiden stärksten Spieler des gesamten Turniers. Zeimys geriet gegen Bialek zwar schnell mit 0:2 ins Hintertreffen, jedoch konnte er sich zurückkämpfen und schaffte es tatsächlich in den fünften Satz. Hier ging es Schlag auf Schlag. Keiner der beiden Topspieler konnte sich so richtig absetzen. Nachdem dann beide Spieler schon Matchbälle abgewehrt hatten, hielt es niemanden mehr auf den Sitzen.

Umso größer waren dafür die anschließende Erleichterung und Freude bei den TTSF-Anhängern, als Zeimys seinen dritten Matchball zum 14:12 verwandelte. Nun fehlte nur noch ein Punkt zum Turniersieg. Marcel Neumaier ließ nichts mehr anbrennen.

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