Hofstetten Was bewegt die Bürger im Ort?

Die freie Mitarbeiterin Christine Störr (von links), Kinzigtal-Redaktionsleiterin Lisa Kleinberger sowie die Wirte Werner und Barbara Neumaier freuen sich auf spannende Gespräche in den "Drei Schneeballen" Hofstetten. Foto: Reinhard

Hofstetten - Der Schwarzwälder Bote lädt seine Leser wieder regelmäßig zum Austausch mit der Redaktion ein. Am kommenden Donnerstag, 21. März, machen wir Station in Hofstetten.

Im vergangenen Jahr startete unsere Redaktion eine neue Reihe, um mit Abonnenten und Lesern unseres Lokalteils direkt und persönlich in Kontakt zu kommen. "Schwabo lädt ein" nennt sich dieses Format, das 2018 in knapp einem Dutzend Orten unseres Verbreitungsgebiets zum Lesertreff vorbeischaute. Mit großem Erfolg: Überall schauten viele interessierte Bürger bei diesen lockeren Runden vorbei und diskutierten meist mehrere Stunden lang mit der Redaktion aktuelle Themen aus ihren Orten.

Um was geht es bei diesen Leserabenden?

Die Redaktion des Schwarzwälder Boten möchte genauer hinhören, wo den Bürgern in den Dörfern und Städten im Kinzigtal der Schuh drückt. Wir möchten nicht nur mit Bürgermeistern, Gemeinderäten und Entscheidern Kontakt halten, sondern vor allem auch mit unseren treuen Lesern.

Wer ist eingeladen?

Ausdrücklich Jedermann. Wir freuen uns über jeden Besucher, mit allen Themen, die für unsere Gäste interessant sind.

Wie läuft der Abend ab?

Ganz locker. Die Redaktion will vor allem zuhören, welche Themen und Anregungen die Leser mitbringen. Es gibt kein festes Programm.

Wie lange dauert das?

Unterschiedlich. Manchmal eine Stunde, es gab aber auch schon angeregte Diskussionen, bei denen die Leser bis zu drei Stunden mit unseren Redakteuren plauderten. Unsere Gäste geben vor, wie lange sie mit uns sprechen wollen.

Was kann man ansprechen?

Ausdrücklich alles, was im jeweiligen Ort von Interesse ist. Ärger mit dem öffentlichen Busverkehr, Unmut über kaputte Straßen, Meinungen zur Kinderbetreuung, Wünsche für neue Baugebiete, Informationen über Vereinsaktivitäten, Einschätzungen zur Nahversorgung und vieles andere mehr.

Also nur Negatives?

Nein! Wir nehmen sehr gerne auch Positives mit. Zum Beispiel, wenn Bürger im Dorf tolle Aktionen starten oder vorhaben. Der Einsatz von rührigen Ehrenamtlichen war voriges Jahr zum Beispiel immer wieder so ein Punkt, der für positive Schlagzeilen sorgte.

Kann man auch konkrete Missstände benennen?

Klar! Wir hören uns die Punkte an und checken dann im Nachgang, weshalb es diese Mängel gibt und wie man sie ändern kann.

Was ist mit Kritik an der Redaktion?

Auch die ist ausdrücklich erwünscht. Wir wollen bei diesen Runden ungeschminkt erfahren, was wir für unsere Leser besser machen können. Und was sie gut finden und wir vielleicht öfter machen könnten.

Und der Schwarzwälder Bote lädt die Gäste ein?

Ja, wir spendieren allen Teilnehmern das erste Getränk des Abends nach freier Wahl.

Ist das nur für Abonnenten?

Nein, es kann ausdrücklich jeder kommen, der mitreden möchte, man muss nicht Abonnent sein.

Und was gibt es zu Hofstetten zu diskutieren?

Das überlassen wir den Gästen. Man könnte aber, als Anregung, über die Umgestaltung der Dorfmitte oder den Kindergarten reden. Oder über die anstehenden Gemeinderatswahlen, die Wasserversorgung im Außenbereich, mögliche neue Baugebiete oder Wohnungsnot und und und...

Wir treffen uns am Donnerstag, 21. März, ab 19 Uhr im Gasthaus Drei Schneeballen in Fischerbach. Mit dabei sind Kinzigtal-Redaktionsleiterin Lisa Kleinberger und unsere Hofstetter Berichterstatterin Christine Störr.