Hofstetten Hofstetten muss aufpassen

Michael Krämer will seinen SCH am Samstag gegen den TuS Oppenau wieder zum Sieg führen. Foto: Bauer Foto: Schwarzwälder Bote

SC Hofstetten – TuS Oppenau (16.00 Uhr, Waldsee-Stadion). Mit dem TuS Oppenau kommt am Samstag ein ein "alter Bekannter" nach Hofstetten ins Waldsee-Stadion.

Für den Sportclub gilt es nach den knappen Siegen gegen den SV RW Elchesheim (3:2 in der Nachspielzeit) und beim FSV Altdorf (2:1 mit einem gehaltenen Elfmeter) wieder mehr Stabilität zu bekommen, um dem Ziel der beiden SC-Trainer Gotthard Schwörer und Michael Singler ein "Dreier" auf eigenem Platz zu holen näher zu kommen. Der Verbandsligaabsteiger ist ein anderes Kaliber als Altdorf oder Elchesheim und hat mit Josè Torrente Poveda einen überragenden Torhüter. Poveda zu überwinden erfordert eine Menge Offensivpower, ein sicheres Zuspiel beim letzten Pass und der Wille alle zweiten und dritten Bälle zu behaupten.

In der Saison 2016/17 standen sich beide Teams zuletzt gegenüber. Beide Mannschaften lieferten sich damals einen erbitternden Kampf um die Tabellenspitze. In dieser Vorrunde stand der SCH sechs Spieltage auf Platz eins der Fußball-Landesliga, bis der TuS Oppenau die Elf von Martin Leukel nach deren 0:2-Niederlage beim Aufsteiger SV Ottenau an der Tabellenspitze ablöste. Die Gäste schossen sich durch den 1:0-Sieg beim FC Phönix 06 Durmersheim selbst auf Rang eins vor . Doch durch die 1:2-TuS-Heimniederlage gegen den FV Rot-Weiß Elchesheim und dem 2:0 des Sportclubs gegen Durmersheim eroberte Martin Leukel und sein Team die Tabellenführung wieder zurück und baute sie nach dem 2:1-Heimsieg über Oppenau weiter aus.

Von der damaligen Gästemannschaft in Hofstetten standen zuletzt beim 2:0-Heimerfolg über die Oberligareserve des SV Oberachern mit Poveda, Dominik Treyer, Tobias Keller, Markus Bruder, Nicola Hermann, Steffen Müller und Ali Abdalla sieben Spieler in der Startelf, die dem SCH schon in der Saison 2016/17 das Leben schwer machten.

Außerdem hat Spielertrainer Christian Seger mit Moritz Mischall und David Huber auch zwei weitere Spieler im Kader, die auch schon damals dabei waren und die alle über Verbandsligaerfahrung verfügen. Der Sportclub Hofstetten stieg damals als Meister in die höchste Spielklasse Südbadens auf, der TuS Oppenau folgte ein Jahr später. Beide Mannschaften haben nicht nur deshalb vieles gemeinsam. Die sportliche Vereins-Philosophie, die gute Kameradschaft und die Bodenständigkeit zeichnen beide Vereine aus. Es war immer spannend, wenn sich der Sportclub Hofstetten und der TuS Oppenau gegenüber standen.

So wird auch am Samstag wieder ein interessantes Spiel erwartet, in dem es keinen Favoriten gibt. Personell wird sich für Cheftrainer Gotthard Schwörer gegenüber dem Altdorf-Spiel nicht viel ändern, außer dass Arian Steiner wieder aus dem Urlaub zurück ist und Michael Kern auf seinen Einsatz hoffen darf. Für Hofstetten wäre es ungemein wichtig durch einen "Dreier" weiterhin der erste Verfolger von SC Durbachtal zu bleiben, um die Liga spannend zu halten.

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