Hofstetten Hofstetten hat erste Jahreschronik

Bürgermeister Martin Aßmuth und Autorin Christine Störr haben die Hofstettens erste Jahreschronik vorgestellt. Foto: Wölfle Foto: Schwarzwälder Bote

Bürgermeister Martin Aßmuth und Autorin Christine Störr freuen sich gemeinsam darüber, dass die erste Hofstetter Jahreschronik 2020 nun druckfrisch für alle Bürger zur Abholung bereit liegt. Die erste Auflage kann sich sehen lassen.

Hofstetten. "Beinahe könnte man zum trügerischen Schluss kommen, dass das Leben und Arbeiten wegen Corona in unserer Gemeinde mit ihren zahlreichen Aktivitäten nahezu ruhte. Weit gefehlt. Allen Widrigkeiten zum Trotz, haben wir uns in der Dorf- und Vereinsgemeinschaft auch von dem SARS-Cov-2-Virus nicht unterkriegen lassen. Vieles wurde geleistet und bewegt", schreibt Bürgermeister Aßmuth im Vorspann der neuen Hofstetter Chronik.

Und gerade weil sich das Jahr 2020 exorbitant unterscheidet, habe man sich für die Erstellung einer Jahreschronik entschieden. Diese soll die Hofstetter auch in Zukunft begleiten, so dass man gemeinsam das Vergangene bewahren, auf das Gemeindeleben zurückblicken und jenes für die Zukunft lebendig halten könne.

Vergangenes für die Zukunft lebendig halten

"Der ursprüngliche Gedanke war ja, sich am Bürgerblatt zu orientieren. Aber jetzt bin ich froh, dass wir es so wertig gemacht haben", betonte der Präses. Ein Teil der Vorarbeiten hätte sich etwas mühsam gestaltet, aber was dabei herausgekommen sei, könne sich echt sehen lassen, so Aßmuth. "Ich freue mich sehr, denn unsere bunt bebilderte und interessante Chronik ist bestens gelungen und macht einfach was her", lobte er. Auf der Titelseite seien Bilder abgedruckt worden, die mit der Gemeinde zu tun haben, auf der Rückseite seien Bilder unterschiedlicher Vereine zu sehen.

Die Hofstetterin Christine Störr hatte schon seit längerem insgeheim den Wunsch gehegt, für ihre Heimatgemeinde eine Jahreschronik zu kreieren. Seit Beginn des vergangenen Jahres hatte sie deshalb schon mal angefangen Berichte und Bilder zu sammeln. Bei der Vereinsvertreter-Konferenz wurde die Idee dann konkret besprochen und Bürgermeister Aßmuth gab sein OK dafür.

"Es haben auch alle Vereine sofort mitgezogen. Ich fand es richtig stark, dass alle sich gleich bereit erklärt haben mitzumachen und mitzuhelfen", erzählte Störr, die bis Weihnachten dann so gut wie alles zusammen hatte, um das Vorhaben "Chronik 2020" in die Tat umzusetzen.

"Zwischen den Jahren hatte ich dann Zeit, um die Hofstetter Aktivitäten des abgelaufenen Kalenderjahres zeitlich zu sortieren", erzählte die bekannte Buchautorin, die wirklich Großes geleistet hat. "Es war alles Neuland. Den Mehraufwand an Arbeit haben wir ja dann beim nächsten Mal nicht. Erstrebenswert wäre deshalb, die Chronik künftig schon Ende Januar bis Mitte Februar rauszubringen", blickte Störr positiv in die Zukunft.

Die erste Hofstetter Jahreschronik, die vom TMG-Druck in Schiltach ausgearbeitet wurde, ist mit vielfältigster Unterstützung in Wort und Bild entstanden. Mitgewirkt haben Werner Bauer, Sybille Wölfle, Tamara Henriques, Elke Herr, Dominik Hertlein, Jutta Kaspar, Lisa Kleinberger, Edgar Mäntele, Peter Neumaier, Ulrike Neumaier, Michaela Rohkohl, Udo Weppler, Lisa-Marie Witt, der Kindergarten, die Schule und der Bürgermeister selbst.

"Mein besonderer Dank gilt aber Christine Störr, die sich mächtig ins Zeug gelegt, ihre Freizeit geopfert, das Gesammelte terminlich sortiert und abgearbeitet hat", zollte ihr Bürgermeister Aßmuth, der das ansprechende Layout selbst gestaltete, großen Respekt.

Die Exemplare liegen ab sofort im Rathaus, in der Gemeindehalle (während der Testungen), im Dorfcafé und in den Gasthäusern Linde und Schneeballen (im Rahmen von Take-Away) zur Abholung bereit.

Das Wichtigste der Jahreschronik wird auch online auf der Hofstetter Internetseite unter Aktuelles zu lesen sein. "So können sich auch ehemalige Bürger, die weiter weg wohnen, über das Hofstetter Geschehen informieren", begründete Christine Störr dieses Angebot.

Von dem bunt bebilderten Jahresrückblick 2020 wurden bis dato 1000 Exemplare gedruckt. Er umfasst insgesamt 63 Seiten mit allerlei Interessantem aus dem Hofstetter Gemeindeleben.

  • Bewertung
    0