Hofstetten Guter Draht zu Petrus

Henry Diener mit seinem Akkordeon bot beste Unterhaltung – auch für Hofstettens Bürgermeister "Henry II". Foto: Bauer Foto: Schwarzwälder Bote

Beim Sommerfest des Hofstetter Kirchenchors hat am Sonntagnachmittag ausgelassene Stimmung geherrscht. Die Festbesucher kamen kulinarisch auf ihre Kosten und wurden von Henry Diener aus Steinach musikalisch bestens unterhalten.

Hofstetten. Vorsitzende Angelika Spitzmüller hieß bei ihrer Begrüßung kurz nach dem Festauftakt bereits unzählige Besucher willkommen. "Der Kirchenchor hat schon einen guten Draht zu Petrus, denn das Wetter, was wir bestellt hatten, ist tatsächlich eingetroffen", freute sie sich.

Schon am Mittwoch war auf der Wiese vor dem Hofstetter Schwimmbad alles aufgebaut worden, denn am Sonntag waren alle Mitglieder des Chors fest eingespannt, um die Besucher zu bewirten.

Die original Schwarzwälder Bratwürste, die es nur beim Kirchenchorfest gibt, fanden wieder reißenden Absatz. Josef Neumaier hatte in seiner Wurstküche ohne Reserve vorsorglich schon einmal 250 Paar hergestellt, die mit rund 30 Kilogramm Zwiebeln angerichtet wurden. Außerdem gab es noch Steaks und Würste vom Schwenkgrill, dazu hausgemachten Kartoffelsalat, spendiert von Elke und Reinhard Kaspar vom Gasthaus Zur Linde.

Es war das 35. Fest dieser Art vom Hofstetter Kirchenchor. Alleinunterhalter Henry Diener, der sein Repertoire am Sonntag mit "Oldies but Goldies" überschrieb, griff in die Tasten seines Akkordeons und ließ es so richtig krachen. Bei den Ohrwürmern durfte natürlich auch mitgesungen werden.

Heller wird vom Alleinunterhalter zu "Henry II" erklärt

Auch zum Tanzen forderte der Entertainer die Besucher auf. Für den scheidenden Hofstetter Bürgermeister Henry Heller, den Diener als "Henry II" begrüßte, stimmte er das Badnerlied an. Dazu spielte sich der Steinacher durch die Reihen der Zuschauer und erhielt viel Applaus. Bis spät in die Abendstunden wurde ausgelassen gefeiert und so wurde das 35. Kirchenchor-Sommerfest wieder zu einem tollen Erfolg.