Hofstetten Grenze verbindet Gemeinden

Vertreter der Gemeinden Hofstetten, Schuttertal und Biederbach trafen sich am Montagnachmittag. Foto: Kleinberger Foto: Schwarzwälder Bote

Hofstetten. Doppelte Premiere beim traditionellen Dreimärkertreffen: Während Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth zum ersten Mal dabei gewesen ist, war es für Rafael Mathis zumindest das erste Mal im Amt. Mathis, vorher schon als Hauptamtsleiter dabei, hat vor kurzem das Amt als Biederbacher Bürgermeister von seinem Vorgänger Josef Ruf übernommen.

Vertreter aller drei Gemeinden, die am Grenzstein aufeinandertreffen, wurden am Dienstagnachmittag von Schuttertals "altem Hasen" im Amt, Carsten Gabbert, begrüßt. Gemeinsam mit Bernhard Himmelsbach gab er einen kurzen Abriss über die Hintergründe und wechselvolle Geschichte des Treffens. Es soll zum lokalpolitischen Austausch dienen und geht auf eine Idee des Hausacher Heimathistorikers Kurt Klein zurück. Auch die Altbürgermeister Franz-Josef Krämer und Henry Heller (beide Hofstetten) sowie Ruf lobte Gabbert für ihren umtriebigen Einsatz für dieses Treffen.

Grenzen, auch wenn sie zur Zeit wieder viel diskutiert würden, sollten hier der Verbindung dienen, sagte Gabbert. Das Treffen sei Anlass, sich darüber zu informieren, was in der Nachbarschaft momentan anstehe. Oft seien die Themen in kleinen Gemeinden ähnlich und der Austausch durchaus hilfreich.

Traditionsgemäß informiert die ausrichtende Gemeinde jeweils über einige ihrer Projekte. So nutzte Gabbert die Gelegenheit, um seinen Kollegen den neuen Erdgeschichte-Weg vorzustellen. Der Wanderweg ist erst im Juli eröffnet worden und stellt auf 4,6 Kilometern die Entwicklung der Erde dar.

Nach einem kleinen Umtrunk ging es im Kleinbus weiter nach Schweighausen, wo derzeit ein Dorfladen gebaut wird. Auf der Baustelle informierte Gabbert über das Projekt: Die Hürden, wie diese genommen wurden und welche Rolle ehrenamtlicher Einsatz, Genossenschaften und auch Fördergelder bei einem solchen Projekt spielen.

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