Hofstetten Ein Punkt das Hofstetter Minimalziel

SV Niederschopfheim – SC Hofstetten (Sonntag, 16 Uhr). Beim SV Niederschopfheim möchte der Sportclub Hofstetten am Sonntag (Spielbeginn 16 Uhr) in der Fußball-Landesliga seinen derzeitigen Aufwärtstrend fortsetzen. Ein Punkt ist das Minimalziel, mit einem "Dreier" würde man das vorhandene Selbstbewusstsein noch mehr stärken, denn auch die nächsten Kontrahenten der Schwörer-Elf haben es in sich.

Der starke Aufsteiger SV Niederschopfheim spielt bisher eine glänzende Saison, kletterte am dritten Spieltag durch ein sehenswertes 8:2 über den FV Ottersweier sogar auf Platz eins der Tabelle, doch danach lief es für den SVN nicht mehr so optimal. Vor allem auf eigenem Platz gab es keinen Sieg mehr. Der SV Stadelhofen brachte dem Team von Dominic Künstle mit einem 2:3 die erste Heimniederlage bei, und auch der FV Würmersheim sah nach 90 Minuten wie der sichere Sieger in der Ortenau aus. Erst in der Nachspielzeit konnte Yannick Götz für die Gastgeber zum 2:2 ausgleichen. Beim TuS Oppenau siegte Niederschopfheim zwischendurch mit 4:1, holte beim starken SC Offenburg durch das 1:1 immerhin einen Zähler, doch beim FV Schutterwald (0:2) gab es am letzten Spieltag die erste Auswärtsniederlage.

Der Bezirksliga-Meister hatte sich nicht zuletzt aufgrund seiner guten Verstärkungen für die Landesliga-Saison viel vorgenommen, und überraschte angenehm. Das Soll ist bisher mehr als erfüllt, zumal der SVN mit 14 Punkten bei 27:16 Toren auf Rang vier der Liga liegt. Der SC Hofstetten hat ein Spiel weniger und liegt mit zwölf Zählern bei 9:6 Toren auf Rang sechs.

Sieger hält Tuchfühlung

Nur der Sieger dieser Begegnung kann Tuchfühlung nach oben halten, weshalb es eine spannende Begegnung verspricht. Hofstettens Trainer Gotthard Schwörer konnte zuletzt beim Derby gegen den SV Oberwolfach (1:0) wieder auf Marc Hengstler, Jonas Krämer und Arian Steiner zurückgreifen. Der Kader füllt sich also wieder, wenngleich noch nicht alle bei 100 Prozent sind. Mathias Schilli fehlte im Derby, doch gegen den SVN möchte er wieder auflaufen. Jonas Kinast macht derzeit ein Riesenspiel nach dem anderen, ebenso wie Jannik Schwörer und Giulio Tamburello.

Gerade die Flügelzange Schwörer und Tamburello ist derzeit nicht auszuschalten, und wenn dann Arian Steiner in der Mitte die Bälle erfolgreich abnimmt, sollte der Sportclub auch die Hürde in Niederschopfheim nehmen. Auf die SCH-Abwehr ist derzeit Verlass. Gegen die starken Offensivkräfte des SV Oberwolfach ließ der SC nur eine richtige Chance zu, was den Nebenleuten von Nico Obert Selbstvertrauen geben soll.

Niederschopfheim ist natürlich wieder ein ganz anderer Gegner, weshalb Coach Gotthard Schwörer sein Team auf diese Mannschaft einstellen wird. In der Vorbereitung trafen beide Mannschaften in Niederschopfheim aufeinander, der Sportclub Hofstetten ging damals als klarer Sieger vom Platz.

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