Hofstetten Die Zeit fehlt einfach: Schwörer hört auf

Gotthard Schwörer feierte mit dem SC Hofstetten einige schöne Sieg. Die Kommandobrücke wird ihm sicherlich auch fehlenFoto: Bauer Foto: Schwarzwälder Bote

Durch die Corona-Pandemie hat der Sportclub Hofstetten erst mal Pause, was den Spielbetrieb anbelangt. Nicht aber die Vorstandschaft des Landesligisten, denn Trainer Gotthard Schwörer musste berufsbedingt sein Traineramt zur Verfügung stellen.

Schwörer hatte in der Teambesprechung während der Corona-Zwangspause die Mannschaft und SC-Verantwortlichen darüber informiert, dass er aus beruflichen Gründen sein Amt als Trainer nicht mehr ausüben kann. Ursprünglich wollte er die Mannschaft bis zur Winterpause weiter coachen und dann aufhören, doch aufgrund der aktuellen Spielpause machte es keinen Sinn, nochmals einige Wochen dranzuhängen.

Gotthard Schwörer, der in Steinach als Solo-Unternehmer einen Betrieb in der Laserschweißtechnik ganz alleine führt, kann Geschäft, seinen Privatbereich und den Sport zeitlich nicht mehr so bedienen, wie es gerne hätte machen wollen. So musste er sich schweren Herzens für diesen Weg entscheiden. Da sich für ihn auch zukünftig eine sehr positive Geschäftsentwicklung abzeichnet, zog er nach 49 Jahren aktiv im Fußballgeschäft die Reißleine.

SCH-Verantwortliche bedauern Schritt sehr

Schwörer kam im Sommer 2019 neu auf die Kommandobrücke des SC Hofstetten. Leider blieb ihm aufgrund der Corona-Pandemie ein vollständiger Saisonabschluss verwehrt. Die Verantwortlichen des Landesligisten bedauern seinen Schritt sehr, akzeptieren aber diese persönliche Entscheidung. "Wir bedanken uns ausdrücklich für sein hohes Engagement und auch für sein gutes Miteinander", sagt Edgar Mäntele, Vorstand des Sportclub Hofstetten. Der Sportclub wünscht ihm und seiner Familie alles Gute und vor allem Gesundheit. Gleichwohl ist Gotthard Schwörer aber auch gerne wieder in Hofstetten willkommen, denn die SC-Familie freut sich auch über den Zuschauer oder Gast Gotthard Schwörer.

Für den Sportvorstand Dominik Hertlein und Edgar Mäntele heißt es jetzt aber Ärmel aufkrempeln und möglichst zeitnah ohne Überstürzung einen neuem Übungsleiter zu finden. Die Mannschaft hat zwar aktuell Pause, doch die meisten Spieler halten sich mit Lauftraining fit, zumal der Südbadische Fußball-Verband eine verkürzte Rückrunde beschlossen hat und nach derzeitigem Stand den Spielbetrieb am 6. März wieder aufnehmen will. Schließlich muss die Saison bis Mitte Juni beendet sein.

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