Hofstetten Breitband bleibt drängendes Thema

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß (links) besuchte gemeinsam mit Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth unter anderem den Kindergarten, wo Leiterin Bettina Kohler ihm Luftballone überreichte. Foto: Gemeinde Hofstetten Foto: Schwarzwälder Bote

Der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Emmendingen-Lahr Peter Weiß hat am Donnerstag Hofstetten besucht. Dort informierte er sich über die aktuellen Themen und kam mit den Bürgern im Ort ins Gespräch.

Hofstetten (red/lmk). Bürgermeister Martin Aßmuth freute sich laut einer Pressemitteilung über den Gast aus Berlin und stellte im die derzeit aktuellsten Themen vor.

An den mobilen Raumeinheiten des neuen Kindergartens hatten die Kinder in einem Plakat festgehalten, was ihnen an den neuen Räumlichkeiten besonders gut gefällt. So wurden von den Jüngsten exemplarisch sowohl die Ruhe wie auch die neuen Stühle gelobt. Leiterin Bettina Kohler überreichte Weiß Wünsche der Erzieherinnen an die Politik in Form eines Luftballonstraußes und nutzte die Gelegenheit für den persönlichen Austausch. So war ihr auch wichtig, Verbesserungen im Rahmen der "PiA-Ausbildung" (siehe Infokasten) anzuregen.

Weiß fragte laut Mitteilung interessiert nach Details und informierte sich auch bei der Auszubildenden Sarah Vollbrecht über Ausbildungsinhalte. "Der Kindergarten und dessen strategische Positionierung ist eines der wichtigen Zukunftsthemen für Hofstetten", erklärte Aßmuth.

Gemeinderat Meinrad Mickenautsch stellte dem CDU-Abgeordneten die Ausbaupläne zur Breitbandversorgung vor. "Da seitens der Breitband Ortenau erst ein Netzbetreiber ausgeschrieben und gefunden werden muss und der Ausbau vielerorts erst beginnt, wird schnelles Internet kurzfristig noch nicht verfügbar sein", so der Bürgermeister. "Hofstetten macht hier schon mehr als andere und ich habe dennoch Verständnis für Bürger und Gemeinde, wenn es ihnen noch zu langsam geht", ergänzte Weiß.

Beide waren sich einig, dass neben dem Breitbandausbau auch mittel- bis langfristig verstärkt die Mobilfunkabdeckung mit LTE auszubauen ist, da auch deren Nutzung für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde nicht unerheblich ist. "Und die Netzabdeckung ist in Hofstetten insgesamt unbefriedigend", hieß es.

Ingrid und Armin Schmieder, Inhaber des Dorfcafés, berichteten Weiß im Anschluss von den Herausforderungen im Bäckerhandwerk und deren Plänen im Zuge der Neugestaltung der Dorfmitte. So können sich sowohl Aßmuth als auch die Eheleute Schmieder nach Fertigstellung der Maßnahmen den Versuch einen kleinen Wochenmarkt in Hofstetten zu etablieren gut vorstellen, um so für die Bürger ein zusätzliches attraktives Angebot zu schaffen.

Die staatlich anerkannte Praxisintegrierte Ausbildung (PiA) hat zum Ziel, zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen und gleichzeitig zusätzliche Zielgruppen für die Erzieher-Ausbildung zu gewinnen. Sie richtet sich vor allem an Bewerber, die bereits berufliche Erfahrungen mitbringen und über 18 Jahre alt sind.

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