Herbolzheim Mehr als 200 Tiere aller Sparten und Farben

Eberhard Rees (von links) war von den züchterischen Leistungen beeindruckt. Hubert Schandelmeyer, Werner Dörr und Thomas Horch hießen die Spatensieger. Auch Bürgermeister Thomas Gedemer gratulierte. Foto: Schnabl Foto: Lahrer Zeitung

Herbolzheim (ws). Kleintierzucht wird in Herbolzheim groß geschrieben. Seine Lokalschau ist für den Kleintierzuchtverein C 83 Herbolzheim ein wichtiger Gradmesser für das eigene Zuchtverständnis und brachte der großen Zuchtfamilie am vergangenen Wochenende ein durchweg gutes Gesamtergebnis. Einmal mehr dominierte Hubert Schandelmeyer mit seinen Hasenkaninchen. Mit 386 Punkten war ihm der Tagessieg nicht zu nehmen.

Seit Jahren sind die Züchter im Birkenwald beheimatet. Mehr als 200 Tiere in allen Sparten und Farbschlägen füllten die Volieren und Stallungen und wurden von den Besuchern neugierig begutachtet.

Der Lohn der ständigen Arbeit um Aufzucht wie Pflege der Züchter macht sich bei der Lokalschau bezahlt. Für die Siegerehrung konnte Vorsitzender Eberhard Rees Bürgermeister Thomas Gedemer gewinnen, der seit einiger Zeit selbst als "Kleinbauer" tätig sei. Weit mehr züchterische Kenntnis weist Thomas Horch auf, dessen Sammlung von "Amrocks-Hühnern gestreift" mit 375 Punkten den Sieg davontrug. Eberhard Rees wurde mit seinen Sundheimer weiß/columbia Zweiter.

Seit Jahren gehört Werner Dörr zu Taubenelite. Auch heuer war ihm der erste Rang mit seinem "Köllner Tümmler schwarz" nicht zu nehmen. Dahinter platzierte sich Inge Herbstritt auf dem zweiten und dritten Platz. Die Abonnementserie von Hubert Schandelmeyer riss auch in 2018 nicht ab, wenngleich ihm Manfred Gross mit seinem Hermelin-Kaninchen dicht auf den Fersen war. Lediglich ein halber Wertungspunkt entschied diese Sparte. Platz drei ging an die Zuchtgemeinschaft Schwehr/Bayer mit "Wiener blau".

Eine 96-Wertung für Hühner oder Tauben konnte nicht vermeldet werden, wohl aber für die Präsentation der Gesamtschau, die unter dem Motto "Erntedank" stand. Preisrichter Michael Hämmerle vergab diese Traumnote für die kreative Gestaltung und Umsetzung des Themas an Norbert Jägle.

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