Herbolzheim Kunst aus Herbolzheims Partnerstadt

Die vier Kunstfreundinnen aus Sisteron zeigen ihre Werke in Herbolzheim (von links): Josiane Gelpy, Francoise Sinner, Liliane Manière und Isabelle Wulff Foto: Ehrmann Foto: Lahrer Zeitung

Herbolzheim (nina). Der Bürgerverein für Städtepartnerschaft hat zur Vernissage der Ausstellung der Kunstfreundinnen aus Sisteron ins Torhaus Herbolzheim eingeladen. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister-Stellvertreter Clemens Schätzle, führte der Vorsitzende des Bürgervereins, Hans-Peter Baumann in die Veranstaltung ein. Auch Martine Sadoch, Vorsitzende des comité de jumelage in Sisteron, bedankte sich für die Zusammenarbeit der beiden Städte, deren Partnerschaft seit 1975 besteht.

Die Kunstfreundinnen von Sisteron oder "Les amies artistes de Sisteron" sind die vier Freundinnen Josiane Gelby, Liliane Maniere, Francoise Sinner und Isabelle Wulff. Die Künstlerinnen stellen verschiedene Werke in Aquarell-, Acryl- und Öl- Farben sowie Glasbilder aus. Die Vielfalt ihrer Werke lädt den Besucher in eine Welt der Gegenstandsmalerei, des Portraits und des Abstrakten ein.

Die vier Frauen haben sich durch eine einheimische Hobbymalgruppe in Sisteron kennengelernt und angefreundet. Später wurde aus dem Quartett "die Kunstfreundinnen von Sisteron".

Während Gelby, Lehrerin im Ruhestand, eine Vorliebe für Pastell- und Ölmalerei hat, legt Maniere, die ebenfalls Lehrerin ist, ihren Schwerpunkt auf die Inspiration der Natur und der freien Fantasie in Öl- und Pastellfarben.

Francoise Sinner, die ihre Jugend in Marokko verbrachte und Psychologie in Hamburg studierte, entdeckte mit ihrem ausgeprägten Gefühl für Farbharmonie die Technik des Buntglases für sich.

Malerische Autodidaktin mit Leidenschaft ist Isabelle Wulff, der Pariserin, die einen deutschen Filmproduzenten und Maler heiratete und längere Zeit in Irland lebte. Dort organisierten sie gemeinsam Workshops mit Erdfarben, mit denen sie auch malten. Heute bevorzugt Wulff zeitgenössische wie auch abstrakte Malerei, zeichnet aber genauso gerne die Landschaft der Provence.

Musikalische Umrahmung bot die Rockband mit dem Namen "The Springs" der Musikschule aus Sisteron.

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