Herbolzheim Gedenkmarsch zur Kapelle nach Wallburg

Rund 40 Männer und Frauen starteten vom Reservistenheim bei der Grundschule Herbolzheim aus zum Gedenkmarsch zur Friedenskapelle nach Wallburg, um an gefallene Kameraden zu erinnern. Foto: privat Foto: Lahrer Zeitung

Herbolzheim (red/jg). Die Reservistenkameradschaft Nördlicher Breisgau-Herbolzheim hat erneut die Tradition des Gedenkmarsches fortgesetzt. Mit dem Marsch wird den Kameraden gedacht, die im Einsatz zu Tode kamen. Jedes Jahr kommen weitere dazu, heißt es in der Pressemitteilung der Reservistenkameradschaft.

Bei kalter Witterung startete die 40 frau- und mannstarke Gruppe um 10 Uhr am Reservistenheim bei der Grundschule in Herbolzheim. Vorab ging es über verschiedene Zwischenstationen wie dem Geburtshaus von Bischof Galura zur Kapelle am Kahlenberg. Der nächste Halt mit Einkehr erfolgte in der Heuberg-Gaststätte, dann ging der Marsch über Ettenheim zur St. Anna-Kapelle bei Münchweier weiter zur Friedenstätte nach Wallburg. Um 15 Uhr begann dort der ökumenische Wortgottesdienst mit Prädikant Johannes Narr, der auch auf seinem elektronischen Klavier die musikalische Begleitung gestaltete.

Narr erinnerte daran, dass die Kameraden nicht vergessen werden dürften. Die Erinnerung sei wichtig, für die Gestaltung der Zukunft. Die Hoffnung auf Frieden in der Welt werde man nicht aufgeben, aber jedes Jahr werde auch bewusst, das es dahin noch ein langer und schwieriger Weg sei. Dies zeige sich derzeit etwa im Nahen Osten, im Jemen, Irak, Iran und in Afrika, in Mali und Lybien. Gründer und Initiator dieses Marsches, Oberstabsfeldwebel der Reserve Richard Schmieder aus Herbolzheim, übernahm die Lesung und Fürbitten. Zudem bedankte er sich bei den Teilnehmern, unter anderem bei Robert Lenhardt, Präsident der "Les Amis du Hartmannswillerkopf", den amerikanischen Kameraden vom Signal Bataillon aus Kaiserslautern, der Gebirgsjägerkameradschaft Schwarzwald unter Führung von Manfred Löffler, den Mitgliedern des Bund Deutscher Fallschirmjäger (BDF), für die gezeigte Kameradschaft sowie bei Prädikant Narr und seiner Familie, der Familie Föhrenbacher und Frau Wernert.

  • Bewertung
    2