Herbolzheim Abschied von der Sozialstation

Zum Abschied ein Bild (von links): Ansgar Mager mit seinen Nachfolgerinnen Nathalie Müller (Geschäftsführung) und Erika Schweizer (Pflegedienstleitung) und dem Vorstandsvorsitzenden Dieter Bodemer Foto: Özkan Foto: Lahrer Zeitung

Herbolzheim (öz). Tapetenwechsel für Ansgar Mager: Der 54-jährige Pflegedienstleiter und Geschäftsführer wird nach zwölf Jahren bei der Sozialstation St. Franziskus Unterer Breisgau eine neue Aufgabe übernehmen und für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach Bangladesch gehen.

 

Magers Nachfolgerin als Geschäftsführerin ist Nathalie Müller aus Kenzingen. Die Pflegedienstleitung übernimmt Erika Schweizer, die auch bisher schon für die Sozialstation tätig war.

Vorstandsvorsitzender Dieter Bodemer erinnerte daran, dass es Magers oberstes Ziel als Geschäftsführer gewesen war, wirtschaftliche Stabilität zu sichern, die Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten und den satzungsgemäßen Aufgaben mit notwendigem Ansehen und fachlicher Kompetenz nachzukommen. Unter Berücksichtigung des kirchlichen Leitbilds sei Leistung erbracht worden.

In den vergangenen zwölf Jahren seien beispielsweise der Umsatz verdoppelt, der Hausnotruf übernommen und die wirtschaftliche Konsolidierung erreicht worden. Mager habe das Wundmanagement aufgebaut, für den Einstieg in Kinästhetik und Palliativpflege gesorgt, den Ausbildungsbetrieb der Sozialstation betreut und sich um die Begleitung des ehrenamtlichen Helferkreises gekümmert, sagte Bodemer. Als Abschiedsgeschenk erhielt Mager ein Bild der Malerin Brigitte Winter aus Nordweil in den Farben der Diakonie – Rot und Blau.

Seine Nachfolgerin Nathalie Müller ist 40 Jahre alt, stammt aus Freiburg, studierte dort Betriebswirtschaftslehre, arbeitete zehn Jahre als Abteilungsleiterin für Projektmanagement Logistik und Business-Development in Stuttgart und wohnt seit drei Jahren in Kenzingen. Neue Pflegedienstleiterin wird Erika Schweizer aus den eigenen Reihen. Seit gut einem Jahr ist die Sozialstation ökumenisch getragen.

Ansgar Mager wird sich zusammen mit seiner Ehefrau Mati in Bangladesch für das Ziel der WHO – weniger Hunger, mehr Hygiene – einsetzen. Für die Tätigkeit wünschten ihm unter anderem die Pfarrer Martin Sauer (Herbolzheim) und Frank Martin (Kenzingen) alles Gute.

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