Hausach Mexikaner, Cowboys und Raupen

Wie immer von der Katzenmusik angeführt zogen am Sonntag die 51 Fußgruppen und Mottowagen durch die Hausacher Innenstadt. Auch viele Gäste hatten es sich nehmen lassen, an dem großen Umzug teilzunehmen.

Hausach. Kurz vor 14 Uhr stieg die Spannung gerade vorm Rathaus, wo die Ehrentribüne aufgebaut worden war. Auf dieser standen nicht Bürgermeister Wolfgang Hermann und seine Nochpartnerin und bald Ehefrau Nadine Wien, Bürgermeister a.D Manfred Wöhrle, Pfarrer Christoph Nobs und sein Vorgänger Gerhard Koppelstätter, Werner Kadel von der CDU Hausach sowie Gutachs Bürgermeister Siegfried Eckert und seine Partner Brunhilde Schweizer. Von dem Kleinen Treppchen aus verfolgten sie das närrische Treiben auf der Straße und wurden das eine oder andere Mal auch Opfer der Späße der Hexen, Geister, Dämonen und Zwerge.

Zuerst aber war blecherne Scheppern der Katzenmusik zu hören, die laut trötend den Anfang des Umzugs markierte.

Auf Katzenmusik folgt die Narrenpolizei

Ihr folgten auf dem Fuße die Narrenpolizei und der Narrensamen mit der neuen Narrenmutter Tanja Wöhrle, Nachdem diese schon routiniert die Schulstürmung gemeistert hatte, leitete sie auch am Umzug den Nachwuchs souverän durch das Treiben.

Blaue, Burgfrauen mit Burgfräulein, die Narrenkapelle, die Hansele mit ihrer Brezelfahne sowie die Spättle mit dem Bachhüsli folgten. Dann kamen die ersten Gäste, zu denen unter anderem Katzenbach-Hexen aus Bargen, Soidhunds-Cheibe aus dem Schweizerischen Meilem, die Mühlen-Hexen aus Aichhalden und Hochwalddeufel und Wälderschnäpf aus St. Georgen gehörten.

Gerade aber die Mottwägen zogen die Blicke der Zuschauer auf sich. Die Hausacher Wagenbauer hatten sich wieder einmal übertroffen und präsentierten zu dem Umzugsmotto "1949... Hausach wird Großstadt, sagt man... 2019, die Arbeiten dauern an" beeindruckende und kreative Gefährte. Viele von den Bau-Gruppen sind mittlerweile echte Profis und schon seit mehr als 30 Jahren dabei (siehe Infokasten). Aber es gab auch einen Neuling: Die Einbacher Joker zeigten sich mit einem großen Mottowagen, der an ein Casino erinnerte und der bei der Zimmerein Baumann gebaut worden war.

Nach rund zwei Stunden hatten alle 51 teilnehmenden Gruppen die Innenstadt passiert. Die Mottowägen fanden sich auf dem Schulcampus zur traditionellen "Wagenburg" ein, bei der weiter gefeiert wurde.

Weitere Bilder: www.lahrer-zeitung.de/bilder

Dewisbaggasch: 30. Mal

Noggehöll: 38. Mail

Einbacher Joker: erstes Mal

Hauserbacher: 42. Mal

S oko Burkhardt: fünftes Ma l

AC Guck ins Glas: 28. Mal

Powenzbande: 32. Mal

Hausachs EAV: 34. Mal

Funky Monkey: 16. Mal

Hausacher Würfel Hufe: fünftes Mal

Die kleinen Strolche: 34. Mal