Hausach Bubble-Fußball ist eine echte Gaudi

Die aufblasbaren, körpergroßen Kunststoffbälle waren die Attaktion beim Abschluss des Fereinprogramms. Foto: Becker Foto: Schwarzwälder Bote

Das tolle Kinderfest am Sonntagnachmittag auf dem Gelände rund um die Stadthalle ist bei herrlichem spätsommerlichem Wetter der Abschluss des Hausacher Sommerferienprogramms gewesen. Das Spieleparadies ließ keine Wünsche der Kinder offen.

 

Hausach. Großer Anziehungspunkt war die Hüpfburg der Sparkasse, auf der viele Kinder große Sprünge machten.

Eine Neuheit war Bubble-Fußball, ein Spiel aus Norwegen. Dabei geht es weniger um Fußball, als um das Umwerfen des Gegners in den durchsichtigen und wie Airbags wirkenden, aufblasbaren körpergroßen Kunststoffbällen. Es war eine echte Gaudi, sowohl für die Mitwirkenden als auch für die Zuschauer.

"Hau-den-Lukas" und Armbrustschießen

Nicht nur starke Jungs, sondern auch geschickte Mädchen versuchten mit dem mächtigen Hammer den "Lukas" zu hauen.

Dass Armbrustschießen gar nicht so leicht ist, erfuhren diejenigen, die sich damit beschäftigten. Sicherlich fühlte sich nicht jeder so richtig wohl unter dem echten Ritterhelm der Mittelaltergruppe "Villsfin af Svear". Aber Spaß machte alles.

Für die Allerjüngsten gab es eine Krabbelecke mit einem Zelt und einer Schlüpfröhre. Das beliebte Kinderschminken und die Station mit den Glitzer-Tatoos fehlte ebenso wenig wie eine Spielecke, in die sich die Kinder von dem allgemeinen Trubel auch einmal etwas zurückziehen konnten.

Dicht umlagert war in der Halle der Tisch, auf dem Zauberer "Trickobelli" die staunenden Kinder mit seiner Kunst verblüffte. Dabei hatte er es gar nicht so leicht, denn die Mädchen und Jungen rückten immer wieder ganz nah, wollten sie doch die Zaubertricks aus nächster Nähe herausbekommen. Reichhaltig war das Angebot an kühlen Getränken, Imbiss und am Kuchenbüfett, an dem sich besonders Eltern und Großeltern aufhielten.

Alles bestens organisiert und durchgeführt

Die beiden verantwortlichen Organisatorinnen, Elisabeth Schmider und Kerstin Harter, hatten mit ihrem zuverlässigen Helferstab wieder alles bestens vorbereitet und durchgeführt.

Ihr größter Lohn war sicherlich die Tatsache, dass viele Familien mit den Kindern einen Riesenspaß bei den tollen Spielangeboten rund um die Stadthalle hatten. Das soll auch im kommenden Jahr nach dem 30. Sommerferienprogramm wieder so sein. Beim Kinderfest gab es für diejenigen, die teilgenommen hatten, als Lohn noch das Sportabzeichen.

Die Bewirtung hatte der Verein "Wir für Burkina" übernommen, der auch an einem eigenen Stand viele hübsche Dinge anbot. Tuchbilder, Kleinschmuck aller Art, nette Puzzles und Geschnitztes, alles von Kindern in Afrika hergestellt, konnten Interessierte dort kaufen. Sowohl der Erlös der Bewirtung als auch des Verkaufs gingen an den Verein. Dieser kann damit sein seit langem bestehendes segensreiches Werk für die Kinder in dem westafrikanischen Land Burkina Faso weiterhin umsetzen.

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