Haslach i. K. Straßenkunst in der Altstadt

Haslach - Heiß und mehr als Sehenswert: Das Festival der Straßenkunst im Haslacher Städtle. Am Sonntag haben hochsommerliche Temperaturen Künstler wie Besucher gleichermaßen ins Schwitzen gebracht.

Bei freiem Eintritt lockte die Aussicht auf Künstler und unterschiedlichste Musik. Begleitend zum Festival der Straßenkunst boten Lebenshilfe und Club 82 auch in diesem Jahr ihre Familienmeile im schattigen Klostergarten an.

Im Städtle nutzten Gruppen und Solokünstler viele Plätze, um ihre Show zu zeigen. Brake-Dance-Theater und Clownerie, Jonglage und Hula-Hoop, Feuerschau und beste Akrobatik – immer wieder gab es Neues zu entdecken. Den Straßenkünstlern gelang es meist schnell, ein großes Publikum ins Programm einzubauen.

Da wurden in der "Muy Moi Show" beispielsweise kleine Jungs zu Feuerwehrmännern oder bekamen in der Jovo-Straßenshow die Hauptrolle beim Messerwerfen.

Für die Seifenblasenkunst von Klausi Klücklich – Klücklich mit "k", weil das glücklicher macht, als mit "g" – war es fast zu heiß. Er hatte Premiere in Haslach. Eigentlich sei die Idealbedingung für seine Kunst: kurz nach einem Regen, bei hoher Luftfeuchtigkeit und windstill. "Dann schaffe ich Seifenblasen mit einem Durchmesser von bis zu acht Metern, die in der Luft stehen blieben", erzählt Klaus Schirott. Für Haslach gab es am Sonntag dafür ungezählte kleine Seifenblasen, die bunt im Sonnenlicht schillerten.

Die musikalische Bandbreite reichte von pentatonisch gestimmten Zupfinstrumenten mit weniger Zuhörern über die BöMäBa – Musiker mit Blasmusik bis hin zum Country-Pop der Singer-Songwriterin Jenny Bright aus Hardt. Eigens aus Wien waren Anthony Kammerhofer und Erich Brandl als "Runway 27 left" angereist und erinnerten sich genau: "Im vergangenen Jahr war es noch viel heißer." In der Metzgergasse gab es schließlich die Premiere von "Ferantomusic" mit den jungen Gitarristen Fabian Erath und Emanuel Abanto aus Pfullendorf.

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