Haslach i. K. Straßenbauarbeiten werden günstiger

Die Neue Eisenbahnstraße wird im Bereich zwischen der Einfahrt zum Gerberturmparkplatz (rechts) und der Kreuzung zur Schwarzwaldstraße umgestaltet. Die Straßenbauarbeiten hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung vergeben. Foto: Kleinberger Foto: Schwarzwälder Bote

Diverse Vergaben haben am Dienstagabend auf der Agenda des Haslacher Stadtrats gestanden. Unter anderem ging es um den geplanten Mehrgenerationenweg, der mit "Leader"-Geldern gefördert wird.

Haslach. Unter verschärften Corona-Maßnahmen – Maskenpflicht herrscht jetzt auch am Sitzplatz – verlief die Sitzung recht zügig. Mehrgenerationenparcours: Für den Erlebnis-, Spiel und Bewegungsparcours, der entlang des Albert-Schweizer-Wegs geplant ist, hat der Gemeinderat die Aufträge zu den Landschaftsbauarbeiten und Spielgeräten vergeben. Stadtbaumeister Clemens Hupfer informierte kurz über den Stand der Dinge. Insgesamt erhöhen sich die Kosten für den Parcours um rund 41 000 Euro auf etwa 363 000 Euro. Die Planungskosten sind bei dieser Berechnung eingeschlossen. Der "Leader"-Fördersatz für das Projekt beträgt 60 Prozent.

Die Lieferung der Spiel- und Bewegungsgeräte – unter anderem ein Rollstuhlfahrer-Trampolin – übernimmt die Firma Baumann und Trapp für rund 117 000 Euro brutto. Der Auftrag für die Lieferung der Seilspielgerät geht für etwas unter 26 000 Euro ebenfalls an Baumann und Trapp. Für rund 160 000 Euro Angebotssumme erhielt die Firma Eble den Auftrag für die Garten- und Landschaftsbauarbeiten. Die Beschlüsse fielen bei einer Enthaltung von Joachim Allgaier (FW).

Laut Hupfer sollen die Arbeiten noch Ende November, spätestens Anfang Dezember, beginnen. Bürgermeister Philipp Saar erklärte, er freue sich sehr auf das Projekt. Neue Eisenbahnstraße: Die Neue Eisenbahnstraße wird bekanntlich zwischen der Zufahrt zum Gerberturm-Parkplatz und der Kreuzung zur Schwarzwaldstraße neugestaltet. Die Maßnahmen, die im Grunde entlang der Firma Hn 8 geplant sind, waren in der September-Sitzung vorgestellt worden (wir berichteten). Am Dienstag hat der Gemeinderat die Straßenbauarbeiten vergeben. Günstigste Bieterin war die Firma Gebrüder Bantle aus Bösingen, die den Zuschlag zu einer Angebotssumme in Höhe von knapp 280 000 Euro erhielt. Die Kostenberechnung des Planungsbüros Wald und Corbe lag bei rund 326 000 Euro brutto. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Beschlussvorlage auf circa 346 000 Euro. Rathausfassade: Die Fassaden des nicht historischen Teils des Haslacher Rathaus müssen neu gestrichen werden. Auch diesen Auftrag hat der Stadtrat einstimmig vergeben, und zwar an die Haslacher Firma Klaus Kinast. Sie war mit einem Angebotspreis in Höhe von rund 27 600 Euro günstigste Bieterin. Die Gerüstbauarbeiten übernimmt das Hausacher Unternehmen Gerüstbau Baumann zu einem Angebotspreis von rund 18 000 Euro.

Geplant sind die Arbeiten, die unter anderem auch Ausbesserungen im Putz beinhalten, in zwei Abschnitten. Noch in diesem Jahr soll die Fassade in der Bachgasse ausgebessert werden. Im Anschluss geht’s in der Hauptstraße weiter. Der Start ist abhängig vom Wetter 2021 geplant. Kapitalerhöhung: Der Stadtrat hat einer Kapitalerhöhung der Stadt sowie der Stadtwerke bei der Badenova zugestimmt: Die Kapitalerhöhung der Stadt beträgt maximal rund 42 000 Euro, die Kommanditanteile der Stadtwerke werden um fast 56 000 Euro erhöht.

Die Badenova wurde 2001 gegründet. Von anfangs sechs erhöhte sich die Zahl der Gesellschafter auf 98. 81 von diesen sind Kommunen. Laut Beschlussvorlage haben 48 dieser Kommunen stille Beteiligungen mit einem Gesamtwert von rund 41,9 Millionen Euro.

  • Bewertung
    0