Haslach i. K. Neumaier verpasst knapp Sensation

Fertig, aber mit sich zufrieden nach einem langen Turniertag: die beiden Haslacher Nachwuchscracks Jona Neumaier (links) und Laurenz Göppert Foto: Pfleghar Foto: Schwarzwälder Bote

Riesenjubel beim TTC Haslach: Jona Neumaier wäre bei den Südbadischen Tischtennis-Einzelmeisterschaften in Freiburg beinahe eine Sensation gelungen. Er hatte das Riesentalent Noah Ziegelmaier in der K.o-Runde am Rande einer Niederlage.

In Freiburg fanden die Südbadischen Jugendmeisterschaften statt. Das vom Gastgebers FT 1844 Freiburg organisierte Turnier fand bei über 220 Spielern großen Anklang.

Am Samstag und am Sonntag ließ der Jugendwart des FT 1844 Freiburg Daniel Siegele die Jugendlichen wissen, dass sie "durch einen Sieg in die Geschichte eingehen" könne. Dabei bezog er sich auf die bevorstehende Verschmelzung des Südbadischen Tischtennisverbandes und des Tischtennisverbandes Würrtemberg-Hohenzollern zum 1. Januar 2020.

U11 bis U15 beginnen

Am Samstag fanden die Wettbewerbe der U11 bis zu den U15-Altersklassen statt, wo auch die beiden Haslacher TTC-Jugendcracks Jona Neumaier und Laurenz Göppert im U13- Wettbewerb vertreten waren. Erfreulich aus Haslacher Sicht war die Qualifikation von Laurenz Göppert, welcher aufgrund guter Leistungen bei den Bezirksmeisterschaften als Ersatzmann im U13-Wettbewerb einspringen durfte. Jona Neumaier kämpfte sich mit einem klaren 3:0-Gruppensieg in die K.o.-Runde. Laurenz Göppert qualifizierte sich trotz der 1:3-Niederlage gegen Moritz Konrad vom TV Lichtental ebenfalls für die K.o.-Runde, in der auf das Supertalent Noah Ziegelmaier vom TTC Renchen traf , welcher mit seinen neun Jahren auch schon im U11-Wettbewerb sich den Titel sicherte. Begleitet von den Landestrainern Martina Schubien und Konstantin Chepkasov hatte Ziegelmaier die besten Voraussetzungen, auch den U13-Wettbewerb zu gewinnen. Laurenz Göppert hatte gegen Ziegelmaier keine Chance und musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Jona Neumaier trat in der ersten Runde auf Lars Fridl vom TTC Rauental, welchen er mit 3:1 besiegte. Als nächste Spiel musste er gegen Noah Ziegelmaier spielen, welcher eine Runde zuvor den Mannschaftskollegen Laurenz Göppert aus dem Turnier warf.

Zur Verblüffung der gesamten Halle führte das Haslacher Supertalent Neumaier mit 4:1 im fünften Satz gegen den mit den Tränen kämpfenden Schützling der Landestrainerin. Um jeden Punkt wurde hart auf Augenhöhe gekämpft, aber der bereits lange Spieltag zehrte an den Nerven und der Kraft der beiden Kontrahenten.

Einer kleine mentalen Auszeit von Neumaier nutzte dessen Gegner voll aus und kämpfte sich wieder ran. Letztendlich überrollte Ziegelmaier Neumaier noch, da er den finalen Satz mit 11:4 für sich entschied.

Nichtsdestotrotz ist die Leistung des Haslachers Neumaier mehr als bemerkenswert, da sich die Trainingsintensität von ihm auf zwei Stunden Training pro Woche beschränkt. Zieglemaier trainiert hingegen bereits acht Stunden pro Woche. Im weiteren Spielverlauf wurde Ziegelmeier auch erst im Finale von Atakaan Kökten vom TTG Ulm im fünften Satz gestoppt werden.

Doppelaus im Viertelfinale

Im Doppelwettbewerb überstand das Haslacher Duo die erste Runde gegen Luca Klabe (TTC Endingen) und Gössel Fynn (FSC Biengen) mit einem 3:0-Sieg. Im Viertelfinale scheiterten sie jedoch am späteren Freiburger Siegeldoppel Noah Gummenscheimer und Ismael Sanchez Mendez (beide vom FT V. 1844 Freiburg) deutlich mit 0:3.

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