Haslach i. K. Künftig gibt’s Essen via "mampf"

Eva Gremmelmaier (von links), Andrea Schmitt, Sabine Bedke, Brigitte Armbruster und Christiane Stöckel freuen sich ab Montag in der Mensa auf die Schüler des Haslacher Bildungszentrums. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Haslach. Mit Beginn des neuen Schuljahrs wird die Mensa am Haslacher Bildungszentrum (BZ) durch die Kehler Firma Stöckel betrieben. Beim Planungstag der Lehrer hatte das Team um Christiane Stöckel am Donnerstag seine Feuertaufe – und war mit Ablauf sehr zufrieden.

"Was an Ausstattung noch fehlt, haben wir heute gesehen und werden bis Montag gut vorbereitet sein", erklärt Stöckel und lacht. Denn die Einrichtung einer neuen Mensa sei eine aufregende Angelegenheit, auch wenn durch den Betrieb von insgesamt zehn Schulmensen im Kreis viel Erfahrung vorliege. Für die Eltern wird sich mit der neuen Betreiberfirma einiges ändern. Künftig werden die Essens-Pläne auf der entsprechenden Internetseite veröffentlicht und das Mittagessen online vorbestellt.

"Wir arbeiten seit mehr als fünf Jahren mit dem System ›mampf‹, das hat sich in den anderen Schulen sehr bewährt", berichtet Stöckel. Die Internetseite sei sehr benutzerfreundlich aufgebaut, eine Voraussetzung sei allerdings die Anmeldung des Kinds im System. Bisher hätten nicht alle Eltern ihre Kinder angemeldet.

Am ersten Schultag bekommen sie einen Mensa-Ausweis. Auf diesem ist zum einen das Guthaben gespeichert, zum anderen ist damit aber auch das vorbestellte Mittagessen gesichert. "Wir bekommen morgens gegen acht Uhr die vorbestellten Essen durch ›mampf‹ weitergegeben. Damit ist gewährleistet, dass alles in ausreichender Menge vorhanden ist. Natürlich wird bei Bedarf in der Haslacher Mensa nachproduziert und auch das ›Angebot der Woche‹ ist immer vorrätig", betont die neue Mensa-Betreiberin.

Eine neue Herausforderung sieht Christiane Stöckel in der Konstellation aus Grundschülern und Schülern der Sekundarstufe, an ihren bisherigen Schulen gebe es nichts Vergleichbares.

Als neue Mensa-Leiterin in Haslach wird sich Sabine Bedke stark machen. Sie arbeitet bereits viele Jahre für die Firma und war bisher in einer Offenburger Schule. Ihr zur Seite stehen mit Eva Gremmelmaier und Brigitte Armbruster weitere Kräfte, Andrea Schmitt aus der Ettenheimer Schulmensa steht zu Beginn helfend zur Seite. Außerdem werden sich sechs Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz in der Schulmensa teilen.

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