Haslach i. K. Julius fliegt in die Freiheit

Insgesamt wurden 34 Störche am Sonntag in Reutte in die Freiheit entlassen. Foto: Krafczyk Foto: Schwarzwälder Bote

Haslach/Reutte . Prominenz aus Politik und Wissenschaft hat sich neben vielen Storchenfreunden aus dem südbadischen Raum am vergangenen Sonntag in Reute bei Freiburg eingefunden, um dem Abflug von 35 Jungstörchen zuzusehen. Sie wurden in den vergangenen Wochen in der Pflegestation von Martin Kury aufgepäppelt, um für den Weg in den Süden bereit zu sein.

 

Die Jungstörche mussten aus unterschiedlichen Gründen einige Zeit in Reutte verbringen, betreut durch den Verein "Weißstorch Breisgau", Kury und viele freiwillige Helfer.

Für die Haslacher Storchenfreunde war der Tag sehr wichtig, denn einer der vier in diesem Jahr aufgezogenen Jungstörche musste nach Reutte gebracht werden. Er war vom Kirchendach gefallen (wir berichteten). In Reutte wurde er mit einem Erkennungsring versehen und erhielt vor mehr als einem Monat durch Rudi Allgaier, der die Überführung nach Reutte begleitete, den Namen Julius. Beim kommenden Treffen der Haslacher Storchenfreunde am 18. September wird der Namensgeber eine Urkunde erhalten, mit der sein Verdienst um den Storch gewürdigt wird. Bei einer kleinen Feierstunde am Rande des Abflugs dankte Haslachs Storchenvater Alois Krafczyk Kury und Gustav Bickel für die Pflege des Storchs und überreichte eine Geldspende für den Verein "Weißstorch Breisgau" und eine Flasche Weins aus Hagnau, verbunden mit einem Hinweis auf Heinrich Hansjakob. Bei der Gelegenheit ergaben sich viele Begegnungen mit Storchenfreunden aus dem südbadischen Raum.

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