Haslach i. K. Haslacher Athleten überzeugen

Siegerehrung im Kugelstoßen (von links): Jana Kurun (LG Offenburg/10,94 Meter), Emily Kimmig (TVHaslach/11,24 Meter) und Sina Hilß (LBV Achern/10,62 Meter) Foto: Hättich Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der neunten Auflage der Leichtathletik-Eurodistrikt-Meisterschaften Strasbourg-Ortenau schickte der TV Haslach ein Dutzend Athleten in Freistett an den Start.

Mit Emily Kimmig bei der weiblichen Jugend U18 im Kugelstoßen und Petra Glöckler beim Diskuswurf der W15 kamen zur Freude ihrer beiden Trainer Jürgen und Frank Schmider immerhin zwei Sieger aus der Hansjakobstadt.

Überragend war der Stoß von Kimmig mit der drei Kilogramm schweren ugel. Mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 11,24 Metern gewann die 16-Jährige diesen Wettbewerb mit 30 Zentimeter Vorsprung auf Jana Kurun von der LG Offenburg. Den Sieg machte die nervenstarke Emily Kimmig erst mit dem sechsten Versuch klar, zuvor lag sie nur auf Rang drei. Damit zählt Kimmig bei dem bevorstehenden Schwarzwaldmeeting in Schapbach zu den Topfavoriten in ihrer Altersklasse.

Glöckler schleuderte den ein Kilogramm schweren Diskus mit ihrem zweiten Versuch auf die Siegesweite von 20,35 Metern und kam somit auf vier Zentimeter mehr als die Zweitplatzierte in ihrem letzten Versuch. Außerdem holte die Fischerbacherin die Bronzemedaille mit dem 500 Gramm schweren Speer, der auf 25,90 Meter flog.

Je eine Silbermedaille heimsten Florian Dremsa bei den Männern mit der 7,26 Kilogramm schweren Kugel und Rebecca Singler im Speerwurf der W14 ein. Dremsa kam auf 11,21 Meter, der 400 Gramm schwere Speer von Singler landete bei 22,92 Metern auf dem Rasen. Singler gewann zudem mit 8,21 Metern Bronze mit der drei Kilogramm schweren Kugel, die gleichen Platzierungen sicherte sich Elena Hansmann mit übersprungenen 1,40 Metern bei der weiblichen Jugend U18 und Moritz Kreuzer bei der männlichen Jugend U20 mit überquerten 1,55 Metern jeweils im Hochsprung.

Die neunte Medaille gab es in der gleichen Altersklasse für Pascal Fix, der beim Weitsprung mit 5,57 Metern die drittbeste Weite erzielte. Ansonsten gab es in den meisten Disziplinen starke Teilnehmerfelder.

Beim Speerwurf der Männer beobachtete sogar der Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter von der LG Offenburg als Zuschauer die Würfe der Haslacher. Die 4x100 Meter-Staffel der Männer erreichte zum Abschluss der acht Stunden langen Veranstaltung nach einem Wechselfehler auf den Schlussläufer das Ziel nicht.

Die weiteren Ergebnisse der Haslacher Leichtathleten: Frauen, 100 Meter: Marianne Schneider qualifizierte sich mit 14,03 Sekunden im Vorlauf für den Endlauf, trat dort aber nicht mehr an, 200 Meter: 4. Schneider 29,29s, Weit: 4. Schneider 4,86m, Dreisprung: 4. Schneider 9,70m, Männer, Weit: 4. Stefan Hättich 5,32m, Hammer 7,26kg: 4. Marc Prell 31,01m, 7,26kg Kugel: 5. David Dremsa 10,06m, Speer 800g: 5. Florian Dremsa 48,18m, 7. David Dremsa 41,96m, Männliche Jugend U20, 100 Meter, Vorlauf: Moritz Kreuzer 13,26s-ausgeschieden, Pascal Fix 13,59s-ausgeschieden, Weit: 4. Kreuzer 5,50m, Speer 800g: 6. Fix 26,16m, W15, 80 Meter Hürden: 6. Petra Glöckler 14,88s, Weibliche Jugend U18, 100 Meter: Elena Hansmann Vorlauf 15,45s-nicht für Endlauf qualifiziert, Weit: 4. Sara Disselhoff 4,89m, 9. Emily Kimmig 4,47m, 10. Hansmann 4,30m, Kugel 3kg: 4. Petra Glöckler 9,35m, Diskus 1kg: 4. Disselhoff 24,54m, 6. Kimmig 20,56m, Speer 500g: 6. Kimmig 30,24m, 7. Disselhoff 24,11m, 8. Hansmann 23,78m.

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