Haslach i. K. "Es gibt hier richtig was zu tun"

Freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: Bürgermeister Philipp Saar (stehend) und der neue Stadtbaumeister Clemens Hupfer. Foto: Kleinberger Foto: Schwarzwälder Bote

Haslach. Die Hansjakobstadt hat endlich wieder einen Stadtbaumeister: Am Montag hat Clemens Hupfer seinen Dienst aufgenommen.

 

"Wir freuen uns sehr, dass unser Stadtbaumeister heute mit der Arbeit beginnen kann", sagte Bürgermeister Philipp Saar beim Pressetermin am Montagmittag. Er sei sich sicher, dass die Stadt mit Hupfer in Zukunft gut aufgestellt sei. "Jetzt können wir uns wieder mit viel Schwung und voller Elan den Themen widmen, die wir in der Vakanzzeit leider nicht so intensiv bearbeitet haben, wie es nötig gewesen wäre", sagte Saar. Gerade mit Blick auf die weiterhin recht schleppend verlaufende Planung der B 33-Umfahrung bemerkte Saar, es sei von Vorteil, wenn es jemanden gebe, der "Druck machen" könne.

Wichtig sei aber auch, dass es auf einem Posten wie dem des Stadtbaumeisters Kontinuität und Ruhe gebe. "Wir haben viele verschiedene Themen – und mit Hupfer einen erfahrenen Architekten, der beide Seiten kennt", blickte Saar optimistisch nach vorn. Hupfer hat an der technischen Hochschule der Universität Karlsruhe an der Fakultät für Architektur studiert und dort seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur gemacht. Seine Architektenkarriere begann er 1997 in Haslach beim Architekturbüro Eitel, 2011 wechselte er nach Steinach.

"Ich bin wirklich froh, dass ich jetzt loslegen kann", erklärte Hupfer. Am Morgen sei er von den Mitarbeitern im Rathaus sehr freundlich empfangen worden. Und habe schon gemerkt: "Es gibt hier richtig was zu tun." Er freue sich sehr auf die Aufgabe.

Der neue Stadtbaumeister muss dabei schnell den Sprung ins kalte Wasser wagen: Die ersten Termine, bei denen es nicht nur darum geht, die entsprechenden Akteure kennen zu lernen, stehen schon fest im Kalender. Saar ist überzeugt, dass der Neuzugang das schafft. Zumal er auf ein starkes Team zurückgreifen kann. Auch Sonja Moser ist jetzt voll im Stadtbauamt beschäftigt.

Der Bürgermeister begründete das mit immer mehr Auflagen, die vom Gesetzgeber geschaffen werden. Wie das Amt auf zunehmende "Regulierungswut" reagieren werde, bleibe abzuwarten. "Das muss wachsen", befand Saar. "Ich kann meinen Mitarbeitern da keinen Weg von oben vorgeben. Am Ende müssen die Aufgaben erledigt sein und ich vertraue meinen Mitarbeitern, dass sie dafür einen guten Weg finden werden."

  • Bewertung
    0