Haslach i. K. Ein besonderer Brauch

Bei der Feier (von links): Alterspräsident Franz Xaver Giesler, Kleveri und Musikus Walter Bührer, Maximilian Xaver Spathelf, Lasse Xaver Hochstein, Julius Spathelf und Xaveritagspräsident Franz Xaver Giesler Foto: Krafczyk Foto: Schwarzwälder Bote

Haslach (zyk). Mit einem gut besuchten Gottesdienst in der Mühlenkapelle ist die Xaveritagsgesellschaft in ihr traditionelles Fest gestartet. Zum Gottesdienst war der Kollegseelsorger Pater Stefan Hengst aus St. Blasien angereist. Die weltliche Feier schloss sich im Gasthof Ochsen an. Xaveri­tagspräsident Franz Xaver Giesler war über die vielen Besucher erfreut.

Was Jesuitenpater Hengst den Gläubigen aus dem Leben des Heiligen Franz Xaver berichtete, war den meisten Mitfeiernden bislang unbekannt gewesen. Sie erfuhren viele Details über den "Apostel Indiens und Japans". Franz Xaver gehörte zu den Mitbegründern des Jesuitenordens. Pater Hengst wusste gekonnt und verständlich Details aus Briefen des Heiligen Franz Xaver in seine Predigt einzubinden. Diese machten klar, dass Franz Xaver ein starker Mann war. Pater Hengst rief auch die Namenstagsgesellschaft dazu auf, die alte Haslacher Tradition mit ihren 135 Jahren weiter fortzuführen.

Im Gasthof Ochsen warteten schon die lecker zubereiteten Heringe auf die erwartungsvolle Gesellschaft. Nach alter Tradition werden sie ohne Besteck gegessen.

Eingangs stimmte man unter der musikalischen Begleitung von Kleveri Walter Bührer das zu diesem Tag gehörende Xaveritagslied an, das seit nunmehr 120 Jahren zum festen Bestandteil einer jeden Xaveritagsfeier gehört. Präsident Franz Xaver Giesler hieß besonders Alterspräsident Franz Xaver Giesler aus Groß-Gerau willkommen. Auch Pater Franz Xaver Failer aus Donauwörth war wieder eigens zum Xaveritag angereist.

Ganz besonders freute sich Giesler über die Anwesenheit der jüngsten Namensträger, so Maximilian Xaver Spathelf und Lasse Xaver Hochstein, die in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern gekommen waren. Für sie gab es durch Brunhilde Giesler wieder die üblichen Nikoläuse. Anerkennung zollte Giesler auch Walter Bührer, der seit 23 Jahren die musikalische Umrahmung dieser Feier übernimmt.

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