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Gengenbach "Keine Auswirkungen auf aktuellen Betrieb"

Geschäftsführer Christian Keller (links) informierte Beschäftigte des Ortenau-Klinikums Kehl. Foto: Ortenau-Klinikum

Gengenbach/Kehl (red/vk). Das Leistungsspektrum an den Klinikstandorten Gengenbach und Kehl soll auch 2018 unverändert bleiben. Dies hat Christian Keller, Geschäftsführer des Ortenau-Klinkums, den Mitarbeitern bei Infoveranstaltungen an beiden Standorten mitgeteilt. Die Planungen für die Zusammenführung hätten keine Auswirkungen auf den aktuellen Betrieb. Die Neuausrichtung greife erst ab 2019.

 

Gemeinsam mit den Klinikleitungen und dem Gesamtpersonalrat berichtete er über die angelaufenen Planungen für die Zusammenlegung beider Standorte. Zum 1. Januar 2019 soll nach dem im Sommer vom Kreistag beschlossenen "Modell Landrat" die Orthopädie mit ihrem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung von Gengenbach nach Kehl verlegt werden. Ein Konzept zur Nachnutzung des Standorts Gengenbach als Einrichtung des Klinikverbunds sei derzeit in Arbeit.

Mit Blick auf die Bevölkerung und niedergelassene Ärzte betonte Keller, dass die Planungen keinerlei Auswirkungen auf den laufenden Betrieb beider Standorte hätten. "Bis Ende 2018 werden beide Kliniken das bisherige Leistungsspektrum auch weiterhin auf dem gewohnt hohen Qualitätsniveau anbieten. Es gibt keinen Grund, die beiden Häuser nicht aufzusuchen", so Keller.

Gegenüber den Mitarbeitern bekräftige er, dass alle auch weiterhin im Klinikverbund gebraucht und keine betriebsbedingten Kündigungen erfolgen würden. "Wir wollen, dass Sie die bisherige sehr gute Arbeit für das Ortenau-Klinikum fortführen", sagte Keller. In allen Bereichen, in denen Veränderungen anstehen, sagte der Geschäftsführer ihnen zu, bis Ende des Jahres Klarheit über ihren künftigen Arbeitsplatz ab 2019 schaffen zu wollen. Der Klinikverbund werde sich bemühen, allen Beschäftigten an ihrem Wunsch-Arbeitsplatz eine Perspektive zu geben.

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