Gedanken auch bei der Pandemie FSV Altdorf will raus aus dem Keller

Martin Oswald
Der FSV Altdorf (in Weiß) beendet die Vorrunde definitiv auf einem Abstiegsplatz. Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

Die Abstiegszone kann der FSV Altdorf selbst mit einem Sieg zum Ende der Vorrunde nicht mehr verlassen. Für das Team von Trainer Reiner Heitz geht es gegen Würmersheim darum, den Kontakt zu den Nicht-Abstiegsplätzen herzustellen.

Im letzten Spiel der Vorrunde gastiert der FV Würmersheim am Sonntag in Altdorf. Der FSV hat sich nach der 0:3-Niederlage in Schutterwald im Tabellenkeller festgesetzt und braucht daher dringend einen Dreier gegen den Tabellenzehnten. "Derzeit fällt es leider schwer, sich auf Fußball zu konzentrieren. Die Corona-Vorgaben innerhalb und außerhalb des Vereines stehen da schon eher im Vordergrund. Dies aber auch mit gutem Recht. Es gibt wichtigeres als den Fußball", so Altdorfs Coach Reiner Heitz. Dennoch will Heitz sein Team so gut es eben geht auf das wichtige Heimspiel fokussieren. Er geht davon aus, dass nach diesem Wochenende die Teams vorzeitig in die Winterpause geschickt werden.

Der Coach kann trotz der klaren Niederlage in Schutterwald auf eine gute erste Halbzeit in der Partie zurückblicken. Hieraus schöpfen die Altdorfer auch Hoffnung auf einen Erfolg gegen den FVW. Der kommende Gegner hat seine Stärken in einer kompakten Abwehr. "Als Tabellenzehnter nur 18 Gegentore zu kassieren unterstreicht ihre starke Defensivleistung", so Heitz. Auf die junge und unerfahrene Doppeloffensive Bastian Utz und Ricardo von Wachter warten somit einmal mehr Herkulesaufgaben. Die aufgrund der Offensivausfälle ins kalte Wasser geworfenen jungen Spieler sind aber lernfähig, was sie phasenweise wie zuletzt in Schutterwald auch unter Beweis stellen konnten. Mit dem derzeit vorhandenen Spielerpotenzial ist der FSV nicht in der Lage eine Mannschaft in der Liga zu beherrschen. Man wird deshalb wieder auf eine kompakte Abwehr setzen, um über Konter oder Standards den entscheidenden Matchpunkt setzen zu können.

Die Vorrunde wird der FSV Altdorf auch im Falle eines Sieges gegen Würmersheim auf einem Abstiegsplatz beenden. Bestenfalls haben die Kicker aus der südlichen Ortenau dann 13 Punkte nach 16 Spielen auf dem Konto.

Gute Nachrichten gab es hingegen bei der Hauptversammlung der Altdorfer zu berichten. Trotz der schwierigen Corona-Zeit ist der FSV gut aufgestellt. "Wir sind froh, dass wir weder Mitglieder noch Sponsoren verloren haben", sagte der FSV-Vorsitzende Torsten Stückle. Besonders bei den jüngeren Jugendteams hat der FSV sogar noch Zulauf bekommen.

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