Für 1,9 Millionen Euro 37 günstige Wohnungen in Lahr geschaffen

Endrik Baublies
Die Wohnbau Lahr hat im Kanadaring und in der Leopoldstraße insgesamt 37 geförderte Wohnungen geschaffen. Foto: Baublies

Die Zahl geförderter und damit günstiger Wohnungen in Lahr wächst. Am Donnerstag stellte die Wohnbau Lahr Vertretern des Aufsichtsrats drei neue Gebäude im Kanadaring und in der Leopoldstraße vor.

Lahr. Zwei der Gebäude stehen im Kanadaring, das dritte in der Leopoldstraße. Wohnbau-Geschäftsführer Guido Echterbruch bezifferte beim Termin im Kanadaring den Wert der Investitionen der Wohnbau mit insgesamt 1,9 Millionen Euro. Alle 37 Wohnungen an beiden Standorten sind bereits vermietet. Die ersten der neuen Mieter im Kanadaring würden dieses Wochenende einziehen.

Echterbruch sprach bei beiden Vorhaben von einer "Punktlandung": Es gab – trotz der Corona-Pandemie – keine Verzögerungen im Zeitplan. Auch der Kostenrahmen sei eingehalten worden. Die Kaltmiete beträgt in allen Wohnungen 6,67 Euro pro Quadratmeter. Laut Wohnbau liegen die Mieten der sozial geförderten Wohnungen 33 Prozent unter dem üblichen Marktpreis.

Am Standort Kanadaring hat die Wohnbau zwei Gebäude mit fünf Stockwerken errichtet. Hier sind insgesamt 26 Wohnungen entstanden. Die Wohnfläche beträgt insgesamt 1670 Quadratmeter. Entstanden sind zehn Zwei-Zimmer-Wohnungen, die zwischen 47 und 54 Quadratmeter haben, acht Drei-Zimmer-Wohnungen (zwischen 71 und 77 Quadratmetern) sowie acht Vier-Zimmer-Wohnungen mit 94 Quadratmetern Wohnfläche. Die Gebäude am Kanadaring sind gegenüber dem Bestandsgebäude mit der Hausnummer 39 Richtung Schutter versetzt. Das Haus ist barrierefrei konzipiert. Es gibt einen Aufzug, in den Wohnungen sind die Duschen ohne Hindernis zu erreichen. Das Haus ist nicht unterkellert, was Kosten gespart hat und durch die Nähe der Schutter dazu einen unverhältnismäßigen Mehraufwand bedeutet hätte, so die Wohnbau.

In der Leopoldstraße sind elf Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 672 Quadratmetern errichtet worden. Es gibt hier acht Zwei-Zimmer-Wohnungen zwischen 46 und 59 Quadratmetern sowie drei Drei-Zimmer-Wohnungen mit 75 Quadratmetern. Hier sind die ersten Mieter bereits Mitte des Monats eingezogen. Auch hier hat die Wohnbau aus Kostengründen auf eine Unterkellerung verzichtet.

Oberbürgermeister Markus Ibert lobte den positiven Trend im Kanadaring. Er erinnerte an die Investitionen der Wohnbau und der gesamten Verwaltung in den vergangenen knapp 30 Jahren. Was die Wohnbau hier geschaffen habe, spiegele die Entwicklung der Gesamtstadt.

Die Wohnbau Stadt Lahr – früher Städtische Wohnungsbaugesellschaft – ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt. Zum Aufsichtsrat gehören Oberbürgermeister Markus Ibert, die Bürgermeister Guido Schöneboom und Tilman Petters, Stadtkämmerer Markus Wurth sowie Vertreter aller Fraktionen des Gemeinderats.

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