Friesenheim Umzug: Mehr als 2000 Hästräger gratulieren

Friesenheim - Tausende von Besuchern haben am Sonntag in Friesenheim einen fröhlichen und farbenfrohen Fasnachtsumzug erlebt. Die Friesenheimer Fasentzunft feierte ihr 50-jähriges Bestehen und der Himmel beschenkt sie beim Umzug mit schönem Wetter.

Hexenzauber, schaurig schöne Guggemusik oder furchterregende Masken – was letztlich für strahlendes Umzugswetter in Friesenheim gesorgt hat, ist einerlei. Sicher ist: Im 50. Gründungsjahr ließ es die Friesenheimer Fasentzunft wieder ordentlich krachen und setzte alle Hebel in Bewegung, damit mehrere Tausend Gäste ihren Spaß hatten. "Wir hatten in diesem Jahr so viele Zusagen, wie schon lange nicht mehr", freute sich Zunftmeisterin Christine Sturm. Aber nach 65 Anmeldungen und Zusagen waren leider auch Absagen gefolgt.

Am Morgen trafen sich die Narren zur Messe in der Pfarrkirche St. Laurentius. Auch Friesenheims Pfarrer beherrscht die Narretei. Bevor es zum Umzug ging, wurde im Beisein der Driewili Stampfer gegen 11.30 Uhr das Narrendorf auf dem Rathausplatz eröffnet. Gestärkt versammelte sich das Narrenvolk am Straßenrand und erfreute sich am Fest der bunten Kostüme und schaurig-schönen Masken.

Die Gäste kamen in diesem Jahr aus der Großgemeinde und aus dem Umland. Vertraute Zünfte wie die Ettlinger Rebhexen oder die Ettlinger Rohbergwölfe waren ebenso dabei wie Gruppen aus Todtnau, Mietersheim, Rheinfelden, Zell, Schiltach oder Linx. Entlang der Umzugsstrecke versorgten einige Hausbesitzer die Umzugsteilnehmer mit Getränken oder Würsten.

Das Narrendorf präsentierte sich perfekt in zentraler Lage rund um das Rathaus. Erstmals wurde auch die Fläche beim Neuen Ortszentrum einbezogen. Großzügig zeigten sich die Zünfte mit Bonbons, Lutscher oder Backwaren. Kunterbunt und mit Süßigkeiten ausstaffiert, scherzten die Mitglieder des Vereins für Heimatpflege und Brauchtum mit dem Publikum. Zuckersüße Bonbons gab es für den Narrensamen, der sich mit einem glückseligen Lächeln bedankte.

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