Friesenheim TVF fährt zum Spitzenspiel nach Schutterwald

Elena Kern von der HSG Meißenheim/Nonnenweier peilt am Samstag einen Heimsieg an. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

(smü). Landesliga Nord Frauen: TuS Altenheim - SG Muggensturm/Kuppenheim II (Samstag, 18 Uhr). Nach der bitteren 19:22-Niederlage beim TV Friesenheim hofft TuS-Trainer Michael Cziollek, dass sich sein Team für die zuletzt gezeigten Leistungen endlich wieder belohnen kann. Auch im Spiel in Friesenheim wäre mehr drin gewesen, wenn die Chancenverwertung besser gewesen wäre. Doch aller Konjunktiv nutzt nichts, im kommenden Spiel muss das besser werden. Das Hinspiel gegen die Südbadenliga-Reserve ging mit 32:25 an die Gäste. Hier ist also noch eine Rechnung offen.

In welcher Besetzung die SG-Reserve auflaufen wird, bleibt fraglich, da die erste Mannschaft des Gegners erst am Sonntag spielen wird. "Egal in welcher Besetzung der Gast aufläuft, mein Team wird alles geben, um einen Heimsieg einzufahren", ist sich Trainer Cziollek im Vorfeld sicher. Und als Tabellenachter mit nur drei Punkten auf den mutmaßlichen Relegationsrang, wäre ein Sieg gegen ein Team aus dem Tabellenmittelfeld für die Altenheimerinnern Gold wert.

Friesenheim will dem Tabellenführer Paroli bieten

(fg). TuS Schutterwald - TV Friesenheim (Sonntag, 16.30 Uhr). "Ich bin gespannt wie’s läuft", blickt TVF-Trainer Ralf Mättler auf die Partie beim unangefochtenen Spitzenreiter. "Ich gehe davon aus, dass die am Ende aufsteigen", kennt er auch die Stärke des Gastgebers, der bislang ohne Fehl und Tadel durch die Saison marschiert ist. Dementsprechend ist auch die Favoritenrolle klar verteilt. "Wir haben nichts zu verlieren", kommentiert Mättler die Ausgangslage und warnt vor der starken 3:2:1-Abwehr des TuS sowie des starken Tempospiels und dem guten 1:1-Verhalten der Schutterwälderinnen.

Aber eines ist auch klar: "Wir wollen uns nicht niedermachen lassen." Das gelang auch im Hinspiel. Nach starken Start – Friesenheim führte 5:2 – setzte sich am Ende jedoch die Klasse des TuS, bei dem einige A-Jugendspielerinnen aus der Oberliga-Meistermannschaft auflaufen, durch. "Wir werden es ihnen nicht leicht machen", verspricht Mättler daher auch für das Rückspiel in fremder Halle. Mit welchem Kader er in Schutterwald antreten wird ist derweil noch nicht ganz klar. Denn die Grippewelle hat auch vor dem TVF nicht Halt gemacht und so entscheidet sich erst kurzfristig, welche TV-Spielerinnen versuchen werden, dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage beizubringen. (fg). HSG Meißenheim/Nonnenweier - TS Ottersweier II (Samstag, 18 Uhr). Mit einem wohl recht ausgedünnten Kader geht der Tabellenzweite aus dem Ried in die Partie gegen das Schlusslicht. Denn in Sarah Fortin und Lisa Bader werden zwei Spielerinnen aller Voraussicht nach ausfallen. Auch hinter den Einsätzen von Lisa Luick und Kerstin Erb sieht HSG-Trainer Stefan Wilhelmi noch Fragezeichen. "Das wird sich zeigen", sagt Wilhelmi. Die Favoritenrolle nimmt er dennoch an. "Die Tabelle gibt es vor: Wir müssen gewinnen. Und auch im Hinspiel haben wir mit ausgedünntem Kader gewonnen", erinnert er sich an den 30:22-Auswärtssieg.

Und trotz der insgesamt noch sechs – in einer eventuellen Relegation würden noch mehr hinzukommen – zu absolvierenden Spiele in dieser Saison schielt der Trainer schon mit einem Auge auf die beiden Spitzenspiele gegen die Tabellennachbarn aus Friesenheim und Schutterwald. "Darauf arbeiten wir hin – nehmen aber natürlich auch die anderen Spiele ernst", erklärt er, warum Kerstin Erb, die mit Knieproblemen am Dienstag pausierte, möglicherweise am Samstag geschont werden könnte.

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