Friesenheim Sitzung: Vorfreude über Flutlicht ist groß

Siegfried Gambert (Zweiter von links) gratulierte den neuen Ehrenmitgliedern Manfred Eichhorn (links) und Michael Kopf (Zweiter von rechts) sowie Fred Kletzin, der seit 25 Jahren treues Mitglied des SV Heiligenzell ist. Foto: Bohnert-Seidel

Heiligenzell - Der Sportverein Heiligenzell freut sich auf die neue Flutlichtanlage. Diese würde nicht nur für Trainingseinheiten in den Wintermonaten zugute kommen, auch für das Fest zum 100-jährigen Bestehen ist sie bereits fest eingeplant.

Insgesamt 346 Mitglieder in fünf Sportarten und drei erfolgreiche Hauptveranstaltungen bilanzierte der Sportverein Heiligenzell mit seinem Vorsitzenden Siegfried Gambert bei der Hauptversammlung. Größtes Glück des Vereins sei eine erfolgreiche Jugendabteilung, die in den Spielgemeinschaften mit Friesenheim und Oberweier den Ball nachjagen. Grundlage für ein gutes Training sei künftig auch die Bespielbarkeit des Fußballplatzes in den Wintermonaten. Größter Gewinn ist die von der Gemeinde Friesenheim genehmigte und bezahlte LED-Flutlichtanlage auf dem Sportgelände.

Gambert sprach von einer Art "Win-win-Situation". "Nachdem die Feierlichkeiten zur 1000-Jahrfeier 2016 auf dem alten Sportplatz beendet waren, wurde der Rasen zwar wieder neu gerichtet und angesät. Aber es ging nichts mehr. Nach Regen lief den Spielern das Wasser in die Kickschuhe", erläuterte Gambert. Eine Komplettsanierung hätte die Gemeinde 400 000 Euro gekostet. Nun soll der Verein eine Flutlichtanlage in Höhe von 107 000 Euro erhalten. Unterstützung erhielt der Verein von Seiten des Ortschaftsrats. Anträge für Zuschüsse beim Südbadischen Sportbund sind ebenfalls gestellt worden.

Die Anlage sei auch nützlich für die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des SV im Jahr 2020. Die Vorbereitungen laufen bereits. Kinderturniere sowie ein Großgemeindeturnier sind angedacht. "In der Jugend läuft es hervorragend, lediglich die Senioren dürften mit noch mehr Disziplin am Training teilnehmen", so Gambert.

Eine Herausforderung sei, die Jugend bei der Stange zu halten, erläuterte Jugendleiter Ralf Wagner. Viele Freizeitangebote lockten. Gespräche mit anderen Sportvereinen hinsichtlich stärkerer Spielgemeinschaften wären für Gambert eine Option für die Zukunft. Sowohl Schriftführerin Christina Ehret als auch Rechnerin Tamara Stuber attestierten beste Bilanzen. Selbst verregnete Feste konnten den schwarzen Zahlen nichts anhaben, schließlich verfügt der SV über ein Sportheim.

Am Ende blieb auch Ortsvorsteher Gerold Eichhorn nur noch ein Wort des Dankes. "Heiligenzell ist auf den Sportverein und seine gesamte Vereinslandschaft sehr stolz. Der SV ist auch Teil des gesellschaftlichen Lebens", so Eichhorn.

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