Friesenheim Schlager-Debüt bei Stefan Mross

Marc Sommerfeld setzt jetzt auf Schlager. Foto: Holger Florian

Friesenheim - "Der Friesenheimer Musiker Marco Fischer, der als Marc Savanna durch einen DSDS-Auftritt und seine Single "Lemongrass in Summer" bekannt wurde, geht nun als Schlagerstar neue Wege. Sein Debüt gab er bei Stefan Mross.

Gefühl vorm Auftritt wie vor einem Fallschirmsprung

Vor einem Auftritt fühlt es sich in meinem Kopf an wie vor einem Fallschirmsprung – der Adrenalinkick auf der Bühne ist dann gigantisch. Da läuft ein richtiges Kopfkino ab", erzählt der Musiker Marc Sommerfeld, der unter seinem neuen Künstlernamen in der ARD-Fernsehsendung "Immer wieder sonntags" auftreten durfte.

Der Friesenheimer war unter anderem durch einen Auftritt bei der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" und unter seinem alten Künstlernamen Marc Savanna bekannt geworden. Nun will er sich ganz der deutschen Musik widmen – mitsamt dem dazu passenden Namen – und hat sich in die Welt des Schlagers gewagt. Seine erste Single "Sterne sieht man nur im Dunkeln" durfte er dann direkt für zahlreiche Fernsehzuschauer präsentieren.

Mit den großen Stars in einer Reihe 

"Dass ich als Newcomer gleich mit den großen Stars der Branche wie Beatrice Egli und Vanessa Mai in einer Reihe bei der Sommerhitparade auftreten durfte, konnte ich kaum glauben. Das war wie ein Sechser im Lotto", sagt der Friesenheimer, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Marco Fischer heißt.

Seit seinem Auftritt im Fernsehen habe sich viel getan, inzwischen hat der 49-Jährige bereits seine zweite Single mit dem Titel "Wie am Anfang der Liebe" herausgebracht und arbeitet bereits an einem dritten Lied. Seit seinem Auftritt in der ARD-Sendung habe er "unzählige Freundschaftsanfragen in den sozialen Netzwerken und Nachrichten von Fans bekommen". Das sei für ihn die Bestätigung gewesen, dass der Wechsel von der Pop-Musik hin zum Schlager die richtige Entscheidung war.

Tochter ist auch schon begeisterter Schlager-Fan

"Das hatten mir bereits die DSDS-Juroren geraten, damals hat schon jeder erwartet, dass ich Schlager singe. Ich habe mich dann auch nebenbei intensiver mit der Materie befasst, die Pläne aber zunächst auf Eis gelegt", erzählt Sommerfeld, der mit seiner Frau und seiner siebenjährigen Tochter in Friesenheim lebt. "Jetzt, als Schlagersänger, musste ich sogar schon Autogrammkarten drucken", lacht er. Gemeinsam mit seiner Tochter singe er jeden Morgen auf dem Weg zur Schule Lieder von Vanessa Mai oder auch seine beiden Lieder, die auch von einigen Radiosendern wie SWR4 gespielt würden.

Neben der Musik geht Sommerfeld aber auch mit Leidenschaft und in Vollzeit seinem "normalen" Beruf als Bereichsleiter bei der Sparkasse nach. "So kann ich ganz nebenbei in der Freizeit alle paar Monate mal ganz gemütlich eine Single aufnehmen."

Aufnahme von Liedern immer wieder besonders 

Die Aufnahme von eigenen Singles bleibe für ihn immer wieder etwas ganz Besonders. "Ich habe mich darauf immer lange vorbereitet, mir den Text mindestens 100 000 Mal vor dem Schlafen vorgesungen, damit ich das fertige Produkt – mein Baby – dann auch mit Stolz feiern kann", beschreibt Sommerfeld. Gefühle und Emotionen seien beim Singen besonders wichtig, diese müssten sich auf den Punkt und geballt in der Stimme widerspiegeln. "Das kann man zum einen durch viel Training erreichen und indem man sich vor Augen führt, was man will, zum anderen gehört aber auch eine gewisse Lebenserfahrung dazu, um seine Emotionen ausdrücken zu können".

Der Fernsehauftritt 

Traurig sei der Musiker darüber, dass er in dem Musikvideo zu seiner zweiten Single, das auf Lanzarote gedreht wurde, wegen der Corona-Einschränkungen nicht selbst vor der Kamera stehen konnte. Als weiteres Projekt plant Sommerfeld im kommenden Sommer nun, seinen selbst geschriebenen englischen Songtext deutsch zu interpretieren und als Schlagerlied neu aufzunehmen. Er betont: "Es ist mir sehr wichtig, mir für dieses Projekt Zeit zu lassen und die richtigen Worte zu finden. Die Musik ist und bleibt mein großes Hobby und das Gefühlsfeuerwerk bei einem Auftritt ist jedes Mal unbezahlbar." 

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