Friesenheim Nähe zu den Bürgern zahlt sich aus

Geschäftsführer Ralf Heitzelmann (links) führt die Freien Wählen durch sein Unternehmen Albea in Schuttern. Der Ortsverband informiert sich gerne vor Ort Foto: Bohnert-Seidel

Friesenheim - Die Freien Wähler des Ortsverbands Friesenheim haben sich auf die Fahne geschrieben, regelmäßig über aktuelle Themen zu informieren. Ihre Aktivitäten wurden vom Landesverband ausgezeichnet.

Für den Kreisvorsitzenden Jürgen Nowak ist der Ortsverband Friesenheim längst schon ein Ortsverband mit Vorbild- und Leuchtturmfunktion. Von 68 Mitgliedern haben mehr als die Hälfte an der Hauptversammlung teilgenommen. Hier offerierten Vorsitzender Andreas Bix sowie Peter Zimmermann, die Dichte der Ereignisse im Verein und im Gemeinderat. Bix freute sich zudem über die neue Mitgliedschaft von Bürgermeister Erik Weide, der den Freien Wählern bei den kommenden Kommunalwahlen viel Erfolg wünschte und für die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat dankte.

Weide schenkte einen Einblick in die künftige Ausrichtung der Themenlage. Allmählich wird er in eine konzeptionelle Phase übergehen und ein Gemeindeentwicklungs- sowie ein Verkehrskonzept in Auftrag geben.

Bauchweh bereite ihm der künftige Haushalt. "Wir werden noch strenger sein müssen", so Weide. Bei den Fraktionsvorsitzenden und Ortsvorstehern werde er für den Haushalt 2019 schon mal vorfühlen.

68 Mitglieder zählt der Freie Wähler Ortsverband Friesenheim

Zu den beiden besonderen Formen aktiver kommunalpolitischer Bildung zählt der monatliche Stammtisch im Café Roman. Stetig steigend ist der Zuspruch von Interessenten. Auf gute Resonanz stößt auch das Konzept "Freie Wähler vor Ort". Stammtisch und Vor-Ort-Termine werden vom Landesverband als besonders innovative Aktivitäten ausgezeichnet.

Große kostenintensive Positionen für die Gemeinde stellen die Finanzierung der Kindergärten und Schulen, aber auch die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen dar. Im Haushaltsjahr 2018 stehen neue Darlehen an und es wird eine Reihe von Defiziten eingefahren, so Zimmermann. Noch profitiere die Gemeinde von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung. "Leider steigen die Ausgaben schneller als die Einnahmen", so Zimmermann.

Für die Haushaltsberatungen gilt mit der Verwaltung zu ringen und nicht jedes Projekt, das angemeldet wird auch gleich zu verwirklichen. Kommen wird auf jeden Fall der soziale Wohnungsbau, aber auch die Neuansiedlung von Gewerbe im neuen Gewerbegebiet in Friesenheim. Nicht nur alle Grundschulstandorte haben in Friesenheim eine Zukunft, auch die Feuerwehr ist gut aufgestellt und deren Struktur bleibt wie gehabt, so Zimmermann.

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