Friesenheim Kneipp-Becken für neues Emmaus

Charlotte Schubnell (links) und Heimleiterin Claudia Collet (rechts) dankten Annrerose Lauer für die Spende. Foto: cbs

Oberweier (cbs). "Ich wünsche mir ein Schwimmbecken", steht auf einem Blatt am Wunschbaum im Seniorenheim Emmaus. Ein Schwimmbecken ist im Neubau jedoch nicht vorgesehen. Aber einem Kneipp-Becken kommt das Emmaus schon näher. Annerose Lauer überreichte jetzt eine Spende in Höhe von 850 Euro, die eine erste Anschubfinanzierung für ein Kneipp-Innenbecken sein soll.

Jüngst feierte Lauer ihren 65. Geburtstag und blieb wunschlos glücklich. Gern verzichtete sie auf Geschenke, war jedoch offen für einen Geldbetrag, den sie jetzt dem Förderverein des Emmaus, in seiner Fülle, spendete. Heimleiterin Claudia Collet sowie Charlotte Schubnell, Vorsitzende des Fördervereins Emmaus, dankten im Namen aller Bewohner für die Spende.

Die Investitionssumme für das neue Emmaus steht mit 9,5 Millionen Euro in den Büchern. Freiräume für Extra-Wünsche sind selbst bei dieser Summe kaum unterzubringen. Lauer war im Sommer beim Spatenstich dabei und hörte wohl, dass es eng wird für die Erfüllung besonderer Wünsche. Sie selbst ist leidenschaftliche Kneippianerin und liebt das offene Kneipp-Becken im Garten. Jetzt sollen vor allem die Bewohner im Frühjahr, Herbst und Winter in den Genuss des eleganten Storchenschritts nach Kneipp kommen.

Derzeit nimmt der neue Gebäudekomplex Gestalt an und die Formen des Kneipp-Beckens sind deutlich erkennbar. "Wir müssen noch gehörig die Spendentrommel rühren", betonte Schubnell. Mit der Anschubfinanzierung ist ein erstes Kapitel zur Finanzierung von insgesamt 18 000 Euro aufgeschlagen. "Das alte Außenbecken, wird dem Neubau leider zum Opfer fallen müssen", bekannte Collet.

INFO

Zahlen zum Bau

Für den Neubau werden 9,5 Millionen Euro investiert. Seit dem Spatenstich im Sommer wird gebaut, voraussichtlich bis Ende 2018. 75 Kurzzeit- und stationäre Pflegeplätze, sechs Wohngruppen mit jeweils zwölf bis 13 Bewohnern, verteilt auf drei Stockwerke sollen entstehen. Das Architekturbüro Rothweiler und Färber plant. Generalunternehmer ist Weisenburger Bau aus Rastatt.