Friesenheim Friesenheim gewinnt umkämpftes Derby

Katrin Brunner erzielte beim hart erkämpften Auswärtssieg der HSG Meißenheim/Nonnenweier zwei Treffer. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

(smü/fg). Landesliga Nord Frauen: TV Friesenheim - TuS Altenheim 22:19 (11:8). Es war das erwartet schwere Spiel für die Gastgeberinnen, die als Dritte klarer Favorit waren. "Es war kein schönes Spiel mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten", gestand dann auch Ralf Mättler, Trainer des TV Friesenheim.

So entwickelte sich am Anfang ein ausgeglichenes Spiel.

Kurz vor der Pause hatte dann aber der Gast aus Altenheim eine kurze Schwächephase, die von Friesenheim clever genutzt wurde. Der Gastgeber setzte sich bis zum Pausenpfiff mit drei Toren auf 11:8 ab. Nach dem Seitenwechsel konnte der TuS Altenheim wieder zu seinem Spiel finden und schaffte beim 13:13 den Ausgleich. Allerdings blieb es der Sieben von Michael Cziollek verwehrt, selbst in Führung zu gehen. Grund dafür waren zahlreich ausgelassene Torchancen, das einzige Manko in dieser Partie. "Wir sind in der Abwehr gut gestanden", lieferte Mättler den Grund für die geringe Anzahl von TuS-Treffern.

Chancenverwertung von Altenheim der Knackpunkt im Spiel

Dadurch konnte sich der TV Friesenheim erneut von seinem Gegner absetzen und zog bis zur 52. Minute mit vier Toren auf 20:16 davon. Am Ende war diese dann der Knackpunkt. Altenheim konnte sich trotz einer starken Leistung erneut nicht belohnen. "Der Kampfgeist und die Einstellung haben zu 100 Prozent gepasst", lobte Michael Cziollek seine Truppe. Sein Gegenüber war am Ende froh über den Derbysieg. "Und jetzt müssen wir das gleich wieder abhaken", wollte er sich mit der Art und Weise nicht mehr länger beschäftigen. TVF: Uhl, Böhnemann 8, Braun, D. Tafa 1, Bolz, Baumgärtner, R. Tafa, Griebenow, Arl. Tafa 1, Lothspeich 4, Geppert, Tomaschke, Adel. Tafa 4, Meier 4. TuS: Teufel, Nautascher 5/2, Hörnig 2, Heini, Boos, Valha, Dolch 1, Wurth, Förster 8/2, Mannßhardt, Volkmer, Szill 3, Holtmann, Biegert. (fg). SG Ohlsbach/Elgersweier - HSG Meißenheim/Nonnenweier 22:23 (9:9). Aufgrund einer krankheitsbedingter Ausfälle konnte die HSG in der vergangenen Woche nur eingeschränkt trainieren. Dementsprechend war es ein "sehr holpriger Start" der HSG in die Auswärtsbegegnung, wie Trainer Stefan Wilhelmi berichtete. Acht Minuten dauerte es, bis seine Tochter Dana den ersten Treffer für die Gäste zum 5:1 erzielte. Doch die HSG ließ sich auch von dem Fehlstart nicht beirren. Wilhelmi stellte einige Dinge um – und plötzlich lief es. Kurz vor der Pause war beim 7:7 der Rückstand egalisiert.

In Durchgang zwei legte dann immer der Tabellenzweite aus dem Ried vor, während die Gastgeberinnen nachziehen mussten. Dass es dann am Ende für einen Auswärtssieg reichte, lag für Wilhelmi hauptsächlich an der Defensive. "Wir hatten die bessere Abwehr", sagte er. Und als Katrin Brunner drei Minuten vor dem Ende per Siebenmeter zum 23:20 aus Sicht der Gäste traf, war das "Kampfspiel" zugunsten der HSG entschieden. HSG: Thiepold - Kern, Jäger 1, Wansidler 3, Brunner 2/1, Erb 6, Häß 3, Fortin 3, Bensch, Bertrand, Wilhelmi 5/2.

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