Friesenheim Bläserjugend plant neues Unterrichtskonzept

Vorsitzender Joseph Gißler (Zweiter von links) und der musikalische Leiter Michael Kaiser (rechts) übergaben Raffael Holzenthaler (von links), Rosa Jäckle, Luna Sacherer und Selina Kopf ihre Leistungsabzeichen Foto: Bohnert-Seidel

Oberschopfheim (cbs). Die Bläserjugend in Oberschopfheim ist mit 41 Mitgliedern sehr stark vertreten. Obwohl sich die Jungmusiker bei vielen Aktivitäten wie einem Zeltlager und einem Hüttenwochenende getroffen haben, stellte der Vorsitzende Joseph Gißler noch mehr Aktivitäten in Aussicht. Dazu zählten Filmabende, eine Radtour und ein musikalischer Nachmittag. Um noch mehr Kinder für den Musikverein zu gewinnen, ist eine Bläserklasse geplant. Mit einem herzlichen Applaus verabschiedete die Gemeinschaft Max Gißler nach 23 Jahren aus dem Amt des Rechners. Seit Gründung der Bläserjugend im Jahr 1994 hatte Gißler das Amt inne.

Derzeit sind elf Kinder im Alter von drei bis vier Jahren bei Antje Gißler in der musikalischen Früherziehung. Sieben Vier- und Fünfjährige gehen bei Kerstin Spitzmüller in den Unterricht. Zwei Kinder zwischen fünf und sechs Jahren sind bei Simon Schmieder in Ausbildung. Beim Informationsnachmittag für Eltern und Kinder folgte ein Nachwuchs-Schlagzeuger der Einladung zur musikalischen Ausbildung im Verein.

Aktuell befinden sich 23 Kinder in der Ausbildung und lernen Trompete, Querflöte, Horn, Schlagzeug, Tenorhorn, Posaune oder Klarinette spielen. Wer fleißig übt, erfährt auch Anerkennung: durch den Erwerb des Leistungsabzeichens in Bronze. Eine entsprechende Urkunde haben bei der Hauptversammlung Max Benz, Raffael Holzenthaler, Rosa Jäckle, Selina Kopf, Tabea Reifenschweiler und Luna Sacherer für ihre Leistungen erhalten.

In diesem Jahr will der Vorstand noch stärker um Jungmusiker werben. Die musikalische Früherziehung soll im neuen Ausbildungskonzept wie bisher ablaufen. Weiter gehe es in Bläserklassen und in der Einzelausbildung. Dazu zähle auch die Bläserklasse mit Gemeinschaftsunterricht in den Klassen zwei bis vier. In der zweiten Klasse sollen Holz- und Blechblasinstrumente sowie der damit verbundene Einsatz der Atmung im Fokus stehen. Detaillierter soll die Ausbildung am Instrument in den letzten beiden Grundschuljahren sein. Dann stünden auch Einzelunterricht und Bläserklassenunterricht auf dem Stundenplan.

In der Regel entscheiden sich die Kinder laut Verein ab der fünften Klasse endgültig für ein Instrument im Orchester und treten damit dem Jugendorchester bei. Wer ins große Orchester kommt, entscheidet Dirigent Markus Göpper. Es folgen zwei weitere Ausbildungsjahre. Das bronzene Leistungsabzeichen wird auf freiwilliger Basis abgelegt. Bei einem musikalischen Nachmittag kurz vor den Sommerferien dürfen die Kinder ihren aktuellen Stand präsentieren.

Ein starkes Wir-Gefühl stellte Rechner Max Gißler bei den gemeinsamen Veranstaltungen fest. Diese seien auch für eine rundum positive Kassenlage verantwortlich. Durchweg bilanzierte Gißler in seinem letzten Bericht ein positives Ergebnis. Dazu zähle auch das Ergebnis aus dem jährlichen Dämmerschoppen auf dem Rathausplatz.

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